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Ab nach Berlin: Kubickis zweite Karriere

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Für seinen geplanten Wechsel aus dem schleswig-holsteinischen Landesparlament in den Bundestag hat FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki (Foto) den Fahrplan festgezurrt. „Die Planung sieht so aus, dass ich am 20.11. die letzte Landtagssitzung bestreite. Ich möchte mich mit einer Rede verabschieden und dann mit Ablauf des Abends mein Mandat zurückgeben“, sagte Kubicki. Er habe keine Zweifel, dass seine Partei mit der Wahl am 22. September im Bundestag bleibt. Für Kubicki auf Listenplatz 1 der Nord-FDP würde das den Einzug in das Bundesparlament bedeuten.

„Die FDP wird zwischen acht und neun Prozent auf Bundesebene erreichen“, sagte Kubicki voraus. „In Schleswig-Holstein können wir ein zweistelliges Ergebnis bekommen.“ Kategorisch widersprach Kubicki (61) den Zweiflern an seinem dauerhaften Abschied nach Berlin: „Mit der Rückgabe des Mandats gibt es dann keine Rückkehrmöglichkeit mehr. Man kann am 20.11. feststellen, dass ich den Landtag verlasse und für vier Jahre dem nächsten Bundestag angehöre.“

Kubicki saß schon von 1990 bis 1992 sowie einige Wochen lang 2002 im Bundestag. Nun soll es dort eine volle Wahlperiode werden. „Ich habe schon eine Wohnung in Berlin.“

Auch seine Nachfolge in Kiel sei geregelt, mit FDP-Landeschef und Ex-Sozialminister Heiner Garg (47) an der Fraktionsspitze. „Es ist klar, dass die neue Führung der Fraktion noch mit mir als Mitglied gewählt wird“, kündigte Kubicki an. „Ich werde am Tag davor, am 19.11., als Vorsitzender zurücktreten. Fraktionsvorsitzender wird dann Heiner Garg.“ Kubickis Abgeordnetenplatz übernimmt für die FDP Ingrid Brand-Hückstedt (59), die schon von 2009 bis 2012 im Landtag war.

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erstellt am 04.Sep.2013 | 00:34 Uhr

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