4000 Raser erwischt

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12. Mai 2020, 18:09 Uhr

Hamburg | Bei einem Schwerpunkteinsatz der Hamburger Polizei sind mehrere tausend Raser erwischt worden. Fast 4000 Fahrer erwartet nun ein Verfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitung, 500 von ihnen droht ein Fahrverbot, wie die Polizei gestern mitteilte. Einen besonders schweren Fall stellten die Beamten auf der A1 fest. Dort fuhr ein 39 Jahre alter Motorradfahrer mit seinem siebenjährigen Sohn als Sozius mit 160 km/h, obwohl nur 80 km/h erlaubt waren. Die Polizei schaltete das zuständige Jugendamt wegen des Verdachts der Kindeswohlgefährdung ein. Die Überprüfungen fanden den Angaben zufolge zwischen dem 7. und 9. Mai im Stadtgebiet sowie an verschiedenen Bundesautobahnen statt. Die meisten Raser seien den Beamten an der B5, Höhe Anschlussstelle Billstedt ins Netz gegangen.

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