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26. Oktober 2013, 00:32 Uhr

Wohncontainer für Flüchtlinge in Altona



Drei Kirchen in Hamburg-Altona dürfen 25 Wohncontainer für afrikanische Flüchtlinge aufstellen. Das hat die Bezirksversammlung Altona beschlossen. Für die Baugenehmigung gibt es allerdings eine Auflage: Wer einziehen will, müsse sich vorher bei den Behörden identifizieren, sagte Bezirksamtsleiterin Liane Melzer (SPD) gestern. Die Wohncontainer an der Christianskirche, der St. Pauli Kirche und der Martin-Lutherkirche sollen Plätze für mehr als 80 Flüchtlinge bieten. „Wir gehen davon aus, dass wohl im Laufe der nächsten, spätestens übernächsten Woche die Baugenehmigungen fertig sind“, sagte Melzer. „Die Kirche hat dann die Möglichkeit, die Container aufzustellen.“ Bislang hatten sich die Flüchtlinge gegen die Forderung der Innenbehörde gewehrt, ihren Namen zu nennen und ihre Fluchtgeschichte zu erzählen. Sie hatten gehofft, als Gruppe pauschal ein Aufenthaltsrecht zu bekommen.

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