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Nachrichten

19. Oktober 2017 | 13:50 Uhr

Kinotipp: "Der Hobbit"

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Eckernförde. "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" basiert auf dem Buch des britischen Autors J.R.R. Tolkien (1892 - 1973), aus dessen Feder auch "Der Herr der Ringe" stammt. "Der Hobbit " ist der erste Teil der geplanten Film - Trilogie des Buches. Die Handlung spielt 60 Jahre vor der "Der Herr der Ringe" - Trilogie. 

Sie beginnt im Auenland, wo Bilbo Beutlin (Martin Freeman) ein ruhiges Hobbitdasein fristet, friedlich, pfeiferauchend und im Einklang mit Natur und Seele. Doch diese Ruhe soll bald gestört werden, denn eines Tages steht ein gigantischer, grau gekleideter Mann mit Hut und Stock vor seiner Tür, Gandalf (Ian McKellan). Über den nächsten Tag finden sich plötzlich ungefragt 13 ungestüme Zwerge in Herrn Beutlins Behausung ein. Nach vielen Erklärungen und einigem Widerwillen macht sich der Hobbit nun mit Gandalf und den Zwergen auf den Weg nach Osten, um den Schatz der Zwerge den Klauen des geflügelten, feuerspuckenden Drachen Smaug zu entreißen. Der friedliebende Bilbo Beutlin muss im Folgenden Bekanntschaft mit bösartigen Orks. Trollen und einem seltsamen Wesen, das in einer Hohle haust, machen. Das Wesen besitzt außer einem Fetzen aus Stoff um die Lenden nur einen Gegenstand von Wert: einen goldenen Ring. Bilbo nimmt ihn ohne weiter darüber nachzudenken an sich, womit er sich den Zorn des permanent im Dialog mit sich selbst stehenden Wesens zu Leibe zieht, welches den Namen Gollum (Andy Serkins) trägt.

Der Film ist an vielen Ecken und Enden großzügig mit Handlungserweiterungen - oder Veränderungen ausgeschmückt, und weist also große Unterschiede zur Buchvorlage auf, was Stoff für Kritik hergibt. Zum Beispiel wird der weiße Ork Azogim Buch getötet, im Film nur seines rechten Arms beraubt, Zauberer Radagast ist im Film mit Gandalf im Dialog, während er im Buch nur durch Erzählungen bekannt ist. Es ist offensichtlich, dass Regisseur Peter Jackson sein Bestmögliches tut, um alles aus der Buchvorlage herauszuholen. Man muss bedenken, dass es nur ein Buch ist, aus dem drei Filme mit Überlänge produziert werden sollen. Jedoch tut das meiner Meinung nach der Qualität und Unterhaltungswertes des Filmes keinen Abbruch. Der 169 Minuten lange erste Film der "Hobbit - Trilogie hat definitiv Unterhaltungswert, da Witz und Dramatik in einem angenehmen Verhältnis zueinander stehen. Wem die "Herr der Ringe" Trilogie gefallen hat, sollte sich "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" nicht entgehen lassen.

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