Brauchtum und Aberglaube : Wie Orakel uns rund um Weihnachten helfen

Keine Wäsche zwischen den Feiertagen aufhängen: Dieser Brauch ist in SH verbreitet. Aber welche Brauchtümer gibt es noch? shz.de stellt in einer Serie eine Bräuche rund um die Feiertage vor. Heute: die Zeit der Orakel.

Miriam Richter von
24. Dezember 2018, 11:14 Uhr

Die Zeit rund um Weihnachten gilt als Zeit der Orakel: Als Orakel bezeichnet man eine Offenbarung, die einem bei zukünftigen Entscheidungen helfen soll.  Über die Jahre haben sich aus Offenbarungen wohl einige Bräuche herausgebildet, die in den Gedanken der Menschen hängengeblieben sind.

Brauchtum: Was man in der Weihnachtszeit tun sollte

Es gibt nämlich eine ziemlich lange Liste an Dingen, die man rund um Weihnachten besser nicht machen sollte. Wer im neuen Jahr keinen Mangel haben möchte, sollte nichts verleihen. Wer wissen möchte, wie das kommende Jahr wird, kann den Wind befragen.

Ein milder Winter ist gesichert, wenn Weihnachten auf einen Sonntag fällt. Wer sicher gehen möchte, im nächsten Jahr genug Geld zu haben, sollte Heiligabend sein Geld zählen.

Dem Aberglauben nach hat man im kommenden Jahr keine Geldsorgen, wenn man am Heiligen Abend seine Scheine und Münzen zählt.
Dem Aberglauben nach hat man im kommenden Jahr keine Geldsorgen, wenn man am Heiligen Abend seine Scheine und Münzen zählt.
 

Im Volksglauben waren die Nächte vom 24. auf den 25. Dezember und vom 5. auf den 6. Januar gefährlich. Frauen und Kinder durften in der Dunkelheit das Haus nicht verlassen. Außerdem musste das Haus aufgeräumt und sauber sein, da Unordnung Dämonen anzieht.

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