Weihnachten in HH : Hamburger Weihnachtsmärkte sind eröffnet

Es weihnachtet sehr in der Hansestadt.

Es weihnachtet sehr in der Hansestadt.

„Winterzauber“-Markt am Jungfernstieg und im Lebkuchdorf am Gänsemarkt haben geöffnet.

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26. November 2018, 12:18 Uhr

Hamburg | Wenige Tage vor dem ersten Advent haben in Hamburg die Weihnachtsmärkte der Stadt den Betrieb aufgenommen. Seit Montag können Besucher unter anderem auf dem „Winterzauber“-Markt am Jungfernstieg und im Lebkuchendorf am Gänsemarkt Glühwein trinken und weihnachtliche Leckereien naschen. Insgesamt gibt es laut Hamburg Marketing 18 Märkte in der Stadt.

Ein Highlight der Hamburger Vorweihnachtszeit ist traditionell der „Fliegende Weihnachtsmann“, der dreimal täglich mit seinem Schlitten über „Roncalli's Historischen Weihnachtsmarkt“ auf dem Rathausmarkt schwebt. Mit der Stimme des verstorbenen Country-Sängers Gunter Gabriel erzählt er die Geschichte vom kleinen Rentier Rudolf. Mit dabei sind auch in diesem Jahr wieder die bunten Märchenschiffe auf der Alster. Bis zum 23. Dezember werden dort mehrmals täglich Plätzchen-Backkurse für Kinder angeboten. Außerdem gibt es Puppentheater, Märchenstunden sowie Kaffee und Kuchen für die Eltern.

Weiterlesen: Weihnachtsmärkte in Schleswig-Holstein und Hamburg

Deutlich weniger besinnlich geht es bei „Santa Pauli“ an der Reeperbahn zu. Auf Hamburgs legendärem „geilsten Weihnachtsmarkt“ gibt es statt glitzernder Winterdekoration ein Stripzelt, eine Glühwein-Apotheke und halbnackte Weihnachtsmänner in allen möglichen Variationen. Gemeinsam mit einigen anderen Standorten gehört „Santa Pauli“ zu den Märkten, die bereits seit mehreren Tagen geöffnet sind.

Wie bereits 2017 sollen einzelne Standorte auch in diesem Jahr mit Betonpollern geschützt werden. Unter anderem der „Winter DOM“ ist mit den schweren Klötzen umstellt, die als Barrieren vor heranfahrenden Autos dienen sollen. In Berlin hatte ein islamistischer Attentäter vor zwei Jahren zwölf Menschen getötet, indem er mit einem Lastwagen in die Menge gerast war. In Hamburg werde die Sicherheitslage ähnlich eingeschätzt wie im Vorjahr, betonte Polizeisprecherin Heike Uhde.

Das Sicherheitskonzept sei daher „vom Aufbau her ähnlich wie letztes Jahr“, man setze vor allem auf eine „sichtbare Präsenz“ der Beamten.

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