Kino unterm Adventskranz : Puppenkiste und Tabaluga: Familienfilme zur Weihnachtszeit

Gleich zwei Drachen stürmen im Dezember die Kinos. Kokosnuss ist einer davon.
Gleich zwei Drachen stürmen im Dezember die Kinos. Kokosnuss ist einer davon.

Nirgendwo ist der Advent gemütlicher als im Kino: Mit diesen Familienfilmen kommen Sie durch die Weihnachtszeit.

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01. Dezember 2018, 00:24 Uhr

Berlin | Wohin mit der Familie, wenn die Bescherung überstanden ist? Auch in der Adventszeit ist das Kino ein wunderbarer Fluchtpunkt. Mit diesen Filmen können Omas, Eltern und Kinder auch dann noch schöne Nachmittage verbringen, wenn die Stimmung unterm Tannenbaum schon brenzlig wird:

Augsburger Puppenkiste: „Die Geister der Weihnacht“

Im literarischen Kanon kommt Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte direkt nach der biblischen. Wie schön, dass die Augsburger Puppenkiste sie in diesem Jahr als Marionettenspiel auf die Leinwand bringt. „Die Geister der Weihnacht“ heißt die Verfilmung, nach den drei Geistern, die dem Geizhals Scrooge sein hartes Herz erweichen. Mit einer Laufzeit von 64 Minuten eignet sich der Film schon für Zuschauer im Kita-Alter. In den Kinos läuft die Geschichte an allen Adventswochenenden, am Nikolaustag und an Weihnachten.

Tabaluga und Kokosnuss: Kinodrachen für Kinder

Um das Grundschulpublikum konkurrieren zwei Drachen. Schon am Nikolaustag kommt ein Animationsfilm über Peter Maffays „Tabaluga“ in die Kinos. Als Synchronsprecher treten Stars wie Wincent Weiss, Bully Herbig und Yvonne Catterfeld an. Drei Wochen später erscheint „Der kleine Drache Kokosnuss“ direkt nach dem Fest zur Wachablösung. Die Titelrolle spricht der „Fack ju Göhte“-Star Max von der Groeben.

Schweighöfer zieht blank: „100 Dinge“

Fitz und Schweighöfer: „100 Dinge“ ist der Filme für alle, die ihren Kindern den weihnachtlichen Konsumismus vermiesen wollen – oder einfach nur Lust haben, Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz mal nackt zu sehen. Die Top-Stars der leichten Muse ziehen hier ohne Kleider in eine leere Wohnung, in die sie täglich nur eine Sache aus ihrem Besitz überführen dürfen. Wer widersteht dem Materialismus am längsten? Filmstart ist am 6. Dezember.

Kerkeling als Kind: „Der Junge muss an die frische Luft“

Der kleine Hape: Das muss man erst mal schaffen! Hape Kerkeling ist zwar erst Mitte 50, aber trotzdem bringt er es schon auf zwei verfilmte Memoiren-Bände. Nach dem Pilger-Abenteuer vom Jakobsweg ist nun seine Ruhrpott-Kindheit dran. An der Kundschaft von Oma Ännes Krämerladen trainiert der neunjährige Hape Anfang der 70er seine Qualitäten als Alleinunterhalter. Der Humor wird zur existenziellen Überlebensstrategie, als Hapes Mutter an einer Depression erkrankt. Inszeniert hat die Adaption von „Der Junge muss an die frische Luft“ die deutsche Oscar-Preisträgerin Caroline Link. Filmstart ist am ersten Feiertag.

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