Büttel : Weg frei für Umspannwerk und Solarstrom

Erdkabelfläche verkauft/Zustimmung zu Photovoltaikanlage

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31. März 2011, 07:43 Uhr

Büttel | Nördlich des Holstendamms entsteht das großflächige Umspannwerk der TenneT Offshore GmbH. Die Gemeinde Büttel verkauft nun einen rund 1,5 Hektar großen Geländestreifen, in den das Erdkabel als Verbindung der Offshore-Windstromtraße von Büsum bis zum neuen Umspannwerk verlegt werden soll. Das hat die Gemeindeversammlung einstimmig beschlossen. Der Kaufpreis liegt bei einem Euro pro Quadratmeter.

Außerdem erteilt die Gemeindeversammlung die Erlaubnis, eine zusätzliche Mittelspannungsleitung von 20 Kilovolt (kV) auf gemeindeeigenen Flächen zu verlegen. Mit der neuen Leitung soll der Betrieb des neuen Umspannwerks mit Strom versorgt werden.

Für den Bau einer 380-kV-Freileitung innerhalb der Gemeinden Büttel und St. Margarethen soll nach Mitteilung des Bürgermeisters am Mittwoch, 13. April, die Planfeststellung beraten werden. Für die Freileitung sollen zum Teil auf Gemeinde-, zum Teil aber auch auf privaten Flächen zwölf Hochspannungsmasten aufgestellt werden. Die Leitung soll dann, von Kuhlen kommend, auf St. Margarethener Gebiet in die Hochspannungs-Leitungstraße von Brunsbüttel zum Schaltwerk Wilster in Schotten eingebunden werden.

Damit sind die Themen der Energieversorgung in der Gemeindeversammlung noch nicht ausgeschöpft. Aktuell informiert Bürgermeister Richard Schmidt von Plänen eines Solarstrombetreibers, der vor dem Verwaltungsgericht eine vom Kreis Steinburg abgelehnte Bauvoranfrage durchgesetzt habe. Nun soll auf einer 48 Hektar großen Fläche des Industriegebietes in der Nachbarschaft zu dem im Bau befindlichen Umspannwerk eine riesige Freiflächen-Photovoltaikanlage gebaut werden. Dazu habe die Gemeinde, weil es sich um eine Fläche innerhalb eines genehmigten Bebauungsplanes handelt, ihr Einvernehmen erklärt, so Richard Schmidt.

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