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Wilstersche Zeitung

19. Oktober 2017 | 18:42 Uhr

Noch kein Käufer für ehemalige Schule

vom

Schulverbandsvorsteher Walter Schulz informierte den Amtsausschuss

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Wilster | Für den Gebäudekomplex der ehemaligen Schule am Stadtpark an der Michaelsenstraße ist noch immer kein Käufer gefunden. Das teilte Schulverbandsvorsteher Walter Schulz mit Bedauern während der Amtsausschuss-Sitzung mit, als es um die Informationen aus den verschiedenen Gremien ging. Zudem wies er darauf hin, dass nach Ausscheiden des Hausmeisters Jan-Willem Münster zum Ende dieses Monats auch dessen Dienstwohnung im Schulzentrum frei werde. Dort wäre die Stadt möglicherweise an einer Übernahme des Gebäudes vom Schulverband interessiert.

Hundertprozentig aus Mitteln eines Förderprogramms werden die Kosten für drei Schulsozialpädagoginnen bestritten, die jetzt für ein halbes Jahr an der Grundschule Wilster und sogar für das gesamte Schuljahr an der Grundschule in St. Margarethen sowie an der Gemeinschaftsschule Wilster tätig sein werden. Sie werden sich unterrichtsbegleitend sowie außerhalb des Unterrichts vornehmlich um "problembehaftete Kinder" kümmern, die verhaltensauffällig geworden seien.

Weitere Berichterstatter waren Volker Bolten für den Zweckverband Breitbandversorgung, Heiko Wiese für die Volkshochschule und Axel Krohn für den Gewerbeverein. Aus dem Regionalverein Wilstermarsch teilte dessen Vorsitzender Hans-Werner Speerforck mit, dass man erstmalig seit Vereinsgründung die Marke von 80 Mitgliedern geknackt habe. Die "Kaffeebälle" im Winterhalbjahr sollen aufgrund großer Beliebtheit fortgesetzt werden, beginnend am 10. Oktober in Beidenfleth. Die Mitgliederversammlung terminierte er auf den 10. Oktober um 20 Uhr im Hotel Busch. Wilsters "Lütt Wiehnachten" findet vom 13. bis 15. Dezember statt, und mit dem 28. März steht auch schon der Termin für den nächsten "Plattdütschen Obend" fest.

Kostspielige Fährarbeiten


"Im Herbst müssen wir unsere Fähre für den anstehenden TÜV aus dem Wasser holen", kündigte Peter Krey für den Förderverein Störfähre Else an. Die Kosten der anstehenden Arbeiten schätzte er auf 40 000 bis 50 000 Euro. Er bat den Amtsausschuss schon jetzt um Unterstützung bei dieser "dicken Aufgabe", wie sie Amtsvorsteher Helmut Sievers bezeichnete. Erleichtert zeigte sich der Beidenflether Bürgermeister über den doch noch guten Sommer. Im Juli beförderte die Fähre knapp 9000 Radfahrer. Auch wenn sie nur pro Person einen Euro bezahlen - "aber das bringt Geld!" Positiv überrascht war Krey als Vertreter des Vereins Wilstermarschhöfe vom guten Verkauf des jüngsten Folgebandes dieser Höfechronik.

Amtsvorsteher Sievers teilte als Vorsitzender des Fördervereins Bockmühle mit, dass dieser sich am 17. August von 11 bis 17 Uhr am "Tag der Industriekultur" beteiligen werde. Außerdem nannte er die aktuellen Einwohnerzahlen: 6843 im Amt Wilstermarsch und 4424 in der Stadt Wilster. Gegen die abweichenden Zahlen des Zensus aus der jüngsten Volkszählung hätten die Stadt Wilster sowie Beidenfleth und Wewelsfleth mit einer Abweichung von mehr als zehn Einwohnern Widerspruch eingelegt, so Sievers.

Volker Bolten wies auf den "Elbeleuchtturmtag" am 1. September hin. Dann dürfe der Leuchtturm in Scheelenkuhlen bestiegen werden, um den Blick über Marsch und Elbe zu genießen.

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