zur Navigation springen
Wilstersche Zeitung

22. Oktober 2017 | 09:12 Uhr

Neue Rutsche ist die Attraktion

vom

Brokdorfer Schwimmbad hat eröffnet/ Gemeinde will auch weiterhin in das Freibad investieren

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

rokdorf | Eine Woche später als ursprünglich geplant hat am Sonnabend die Freibadsaison in Brokdorf begonnen. "Eintritt frei für alle" hieß es, als Bürgermeister Werner Schultze um Punkt 14 Uhr die Eingangspforte des Freibads aufschloss. Vornehmlich Kinder und Jugendliche stürmten zum ersten Mal in diesem Jahr das Freibad, und zu den ersten, die die neue 100-Meter-Rutsche hinunterglitten, gehörten die beiden Brüder Tom-Luka (13) und Jannes Dolling (10).

Mit der niedrigeren, aber ungleich breiteren Rutsche ins Nichtschwimmerbecken ließen es die Freundinnen Michelle (9), Christina (8) und Selin (7) bewenden, aber sie hatten sichtbar ihren Spaß am ersten Badetag. "Wir können alle schwimmen", erzählten die drei voller Stolz, um anschließend auch ins große Becken zu springen.

Die Gemeinde hat in die neue Rutsche rund 150 000 Euro investiert. "Bevor sie vom TÜV für den Badebetrieb freigegeben werden konnte, stand ein Rutschtest auf dem Programm", erzählte Schwimmmeister Lutz Stüven. Mit seinen Kollegen Enrico Arndt, Katja Adebahr und Guido Kadler hatte er in den vergangenen Wochen das Freibad für die neue Saison fit gemacht. Den Rutschtest hat die jetzt blaue Rutsche problemlos bestanden. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sowie Erwachsene mit Kleinkind mussten abwärts gleiten. Dabei wurden auch die Geschwindigkeiten gemessen. Mit 25 km/h ist die neue Rutsche genauso schnell wie ihre Vorgängerin, bestätigte Stüven. Neu ist das jetzt rundum geschlossene Endstück der Röhre, die im 70 Zentimeter tiefen Sicherheits-Landebecken endet. Bei der alten gelben Rutsche war der letzte Teil der Rutsche noch eine offene Mulde gewesen.

Die Rutsche darf ab einem Alter von sechs Jahren allein genutzt werden. "Kleinere Kinder müssen gemeinsam mit einem Erwachsenen rutschen", mahnte Lutz Stüven. Zur Überraschung der Kinder gab es anlässlich des Saisonstarts kleine Geschenke. Die VR-Bank Itzehoe und das Eon-Kernkraftwerk hatten dafür Werbepräsente zur Verfügung gestellt: rote Baseball-Caps, Puzzles, Strandmatten, Wasserbälle und Frisby-Scheiben sowie die besonders beliebten Wasserkanonen.

Die Schäden am Freibad mit abgeplatzten Fliesen am Boden des Nichtschwimmerbeckens und an der Umrandung des Planschbeckens sowie die durch den langen Winter hinausgezögerte Fertigstellung der neuen Rutsche hatten zur verspäteten Saisoneröffnung geführt (wir berichteten).

Auf die ursprünglich geplante Neupflasterung der kompletten Beckenumrandung musste vorerst sogar ganz verzichtet werden. "Sonst wären wir noch viel später fertig geworden", begründete Werner Schultze diese Entscheidung. Die bereits gelieferten Pflastersteine wurden deshalb eingelagert und sollen jetzt erst nach Saisonende im Herbst verlegt werden. Ohnehin, so kündigte der Bürgermeister an, sei das Freibad nach mehr als 30 Jahren an vielen Stellen sanierungs- und reparaturbedürftig. "Das wird insgesamt ein über mehrere Jahre gestrecktes Investitionsprogramm", ahnt der Dorfchef, der in Kürze aus dem Amt scheiden wird. Er tritt für die Neuwahl der Gemeindevertretung am 26. Mai nicht wieder als Kandidat an.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen