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Sitzungspremiere am 12. September : Mit viel Schwung ins Jugendparlament

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Ann-Christin Martensen übernimmt den Vorsitz von Kirsten Hillebrecht-Kahl und hofft in der ersten Zusammenkunft auf große Beteiligung der Neun- bis 18-Jährigen aus Wilster. Jeder darf dort reden wie im der Schnabel gewachsen ist.

Mit viel Schwung steuert Ann-Christin Martensen den Vorsitz im Kinder- und Jugendparlament an. Sie tritt in die Fußstapfen von Kirsten Hillebrecht-Kahl und möchte deren erfolgreiche Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen der Stadt fortsetzen. „Ich will da weiterarbeiten, wo Kirsten aufgehört hat“, sagt die 33-jährige Mutter zweier Kinder. Und dafür hofft sie auf die aktive Unterstützung aus den Reihen der jungen Wilsteraner. „Ich wünsche mir, dass der Saal voll ist“, sagt sie mit Blick auf die erste Sitzung des Kinder- und Jugendparlaments unter ihrer Leitung. Die findet am Donnerstag, 12. September, im Neuen Rathaus statt und beginnt wie gewohnt um 18.45 Uhr.

Zunächst einmal wird sich die neue Vorsitzende dann den Teilnehmern vorstellen. Danach geht es gleich mit dem ersten Thema los: Jahrmarktnachlese. „Die Kinder und Jugendlichen können erzählen, was sie toll und was weniger gut fanden und Verbesserungsvorschläge fürs nächste Jahr machen. Es sei interessant und auch wichtig, Themen, die die Stadt betreffen, aus der Jugendperspektive zu erfahren. „Sie sehen schließlich vieles anders als wir.“ Und dass Kinder und Jugendliche auch in der Stadt etwas bewegen können, habe die Vergangenheit gezeigt. Schon früh hatten Sozialausschuss und Ratsversammlung den ausdrücklichen Willen bekundet, jungen Wilsteranern ein Forum zu bieten. Seit März 1997 besteht das KiJuPa und ist damit eines der ältesten Jugendparlamente im Kreis. Zunächst unter der Leitung von Christa Starke, danach Doris Reich (beide CDU), Kirsten Hillebrecht-Kahl und jetzt Ann-Christin Martensen (beide SPD). Dem Parlament mit acht bis zwölf Mitgliedern gehören je zwei Vertreter der Wolfgang-Ratke-Schule und der Gemeinschaftsschule Wilster an, auch die Vereine, die Jugendarbeit leisten, entsenden ihren Nachwuchs. Besonders aktiv seien in den vergangenen Jahren die Wilsteraner Kanuten beim vom KiJuPa organisierten Schwimmfest und FuBaFlo-Fest gewesen, fügt Kirsten Hillebrecht-Kahl hinzu.

Zu den Sitzungen ist jeder Wilsteraner zwischen neun und 18 Jahren willkommen – im KiJuPa kann jeder mitreden „wie ihm der Schnabel gewachsen ist“. Ann-Christin Martensen betont, dass alle Wünsche und Anregungen im KiJuPa thematisiert und bei Bedarf an die städtischen Gremien weitergeleitet werden. Beispielsweise der Zustand der Spielplätze oder auch die Verkehrssituation im Umfeld der Schulen. Besonders beeindruckt war Ann-Christin Martensen unlängst vom Zeitzeugenprojekt, das die KiJuPa-Mitglieder um Kirsten Hillebrecht-Kahl in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat auf die Beine gestellt hatten.

Gespannt ist die neue Vorsitzende in der ersten Sitzung nach dem Bericht aus der Kommunalpolitik und der Fragestunde auf „Verschiedenes“. Da kommen Themen aus allen Bereichen zur Sprache – „locker-flockig“.


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erstellt am 23.Aug.2013 | 18:36 Uhr

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