zur Navigation springen

Zukunftsstudie : Konzept für eine Zukunft ohne Sorgen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Eine Studie zu Daseinsvorsorge mit Wohnungsmarkt und Einzelhandel soll Wilster und das Umland zukunftssicher machen. Insgesamt wurden dafür Mittel in Höhe von rund 100 000 Euro bereitgestellt. Etwa ein Drittel davon entfällt auf Wilster.

Mit Kosten von rund 100 000 Euro ist die Entwicklung eines Zukunftskonzeptes zur Daseinsvorsorge mit Wohnungsmarkt- und Einzelhandelskonzept für die Stadt Wilster und deren Umland veranschlagt. „Die Kosten werden gedrittelt“, erläuterte Bürgermeister Walter Schulz die Finanzierung. Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms für „kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ teilen sich die Stadt, der Bund und das Land die Kosten. Bei der Stadt bleiben also gut 33 000 Euro „hängen“.

„Das Konzept soll bis Ende dieses Jahres vorliegen“, ist der Leitende Verwaltungsbeamte im Amt Wilstermarsch, Heiko Wiese, ebenso zuversichtlich wie Walter Schulz. Das Zukunftskonzept soll geänderte Ansprüche ebenso berücksichtigen wie Veränderungen im Rahmen des demografischen Wandels. Dafür wurde eine Lenkungsgruppe ins Leben gerufen, in der Bürgermeister aus Stadt und Land, Vertreter der Verwaltung, Vertreter aus Vereinen und Verbänden sowie aus Einrichtungen „von der Kita bis zum Seniorenbeirat“ ihre Ideen, Vorschläge und Wünsche einbringen. Ein öffentlicher Aufruf zur Mitarbeit interessierter Bürger per Internet habe dagegen nur eine geringe Resonanz gefunden, bedauerten Schulz und Wiese.

Zum Zukunftskonzept gehören so bedeutsame Bereiche wie die Absicherung der Pflege und der zukünftigen medizinischen Versorgung in der Gesamtregion, Kinderbetreuung und Jugendarbeit sowie Sport und Freizeit. Dazu gab es bereits einen ersten Workshop mit Arbeitsgruppensitzungen zu speziellen Unterthemen.

Zwei reale Projekte unter finanzieller Bezuschussung aus dem Städtebauförderungsprogramm wurden schon vorab angepackt. Schulz und Wiese nannten den vor dem Abschluss stehenden Bau der Fußgängerbrücke zwischen Schulzentrum und Brücke sowie die geplante Sanierung des Wilstermarschstadions. Der Bauausschuss werde schon am 3. September über die Vergabe der Sportstättenplanung beschließen. „Wenn alles gut läuft, werden wir bestenfalls im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten beginnen“, verwiesen Schulz und Wiese auf die längeren Genehmigungsverfahren in Abstimmung mit dem Kieler Innenministerium.

Unter Beteiligung des Gewerbe- und Verkehrsvereins sowie einzelner Firmenvertreter wird das Einzelhandelskonzept erarbeitet. Dazu fanden bereits im Februar/März eine erste Kundenbefragung sowie eine Umfrage unter den Kaufleuten statt. „In Kürze wird der Bauausschuss die erarbeiteten Vorschläge beraten“, kündigte Bürgermeister Schulz an. Er rechnet damit auf einer öffentlichen Sitzung im November.

Mit der Erarbeitung des Zukunfts- und des Wohnungsmarktkonzeptes wurde eine Bietergemeinschaft aus drei Planungsbüros beauftragt: das Büro Gertz, Gutsche & Rümenapp aus Hamburg, die Gewos aus Hamburg und das Büro RegionNord aus Itzehoe. Das Einzelhandelskonzept liegt in den Händen der Cima aus Lübeck.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen