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Wilstersche Zeitung

24. August 2017 | 03:24 Uhr

Kollektive Lehrer-Fortbildung

vom

Gemeinschaftsschule Wilster startet gleich mit mehreren Besonderheiten in das neue Schuljahr

Wilster | Gleich mit mehreren Besonderheiten startet die Gemeinschaftsschule Wilster in das neue Schuljahr. Schulleiterin Marlis Krumm-Voeltz zählte diese auf: Mit Oluf Martinen hat die Schule einen neuen stellvertretenden Schulleiter als Nachfolger des in den Ruhestand verabschiedeten Konrektors Diethelm Bogner erhalten (wir berichteten); das gesamte Kollegium hat sich entschlossen, sich gemeinschaftlich in einem didaktischen Training über das IQSH (Institut für Qualitätssicherung in Schleswig-Holstein) fortzubilden; als Hausmeister wird seit dem 1. Juli Oliver Haack in sein neues Aufgabengebiet eingearbeitet. Sein Vorgänger Jan-Willem Münster wird Ende August in den Ruhestand verabschiedet; nach zehnjähriger Unterbrechung unterrichtet erstmalig wieder eine Musikfachkraft an der Gemeinschaftsschule. und erstmals gibt es im gesamten Lehrerkollegium keinen einzigen befristeteten, sondern ausnahmslos unbefristete Arbeitsverträge. Krumm-Voeltz: "Das gibt Schülern, Lehrern und Eltern mehr Sicherheit und hilft, dass eine gewisse Ruhe einkehrt."

Das neue Schuljahr an der Gemeinschaftsschule beginnt am Montag mit dem Unterricht für die 6. bis 10. Klassen von 8.15 bis 12.55 Uhr. Am Mittwoch werden 56 Fünftklässer um 9.30 Uhr zur Einschulungsfeier in der Mensa der Schule begrüßt. Klassenlehrer der beiden 5. Klassen werden Daniel Tillmann und Markus Klinger.

Mit Bedauern stellte Marlis Krumm-Voeltz fest, dass der Einbau der neuen Fenster an der Rückseite des Schulgebäudes nicht komplett habe abgeschlossen werden können. Restarbeiten werden wohl erst in den Herbstferien angepackt werden können.

Positives erwartet die Schulleiterin von der freiwilligen kollektiven Fortbildung des gesamten Lehrerkollegiums in Zusammenarbeit mit dem IQSH. Dazu werden Moderatoren in die Schule kommen und ermitteln, wo Bedarf besteht und dann entsprechende Fortbildungen einleiten. Als neue Musikfachkraft nimmt mit Beginn des Schuljahres 2013/14 Ina Nagel aus Kollmar ihre Tätigkeit an der Gemeinschaftsschule auf. "Wir sind dabei, den entsprechenden Fachraum einzurichten", sagte Marlis Krumm-Voeltz. Ina Nagel möchte einen Schulchor aufbauen und eine Schulband gründen. Die Instrumente werden in diesen Tagen geliefert. Den fachlich geführten Musikunterricht bezeichnete die Schulleiterin als "etwas, worauf wir sehr stolz sind". Im Lehrerkollegium der Gemeinschaftsschule sind aber nicht nur Oluf Martinen und Ina Nagel Neulinge, sondern es kehrt auch Doris Koch-Rahmcke als Fachlehrerin für Englisch und Geografie zurück. Verstärkt wird das Kollegium durch die Lehrerinnen Gabriele Schwarz (Französisch), Birte Johannsen (Mathematik und Physik) und Stefane Schmidt (Deutsch und Geografie). Schon seit Mai ist hier Anja Lemburg tätig, "die bei uns seitdem die Naturwissenschaften Physik und Mathematik hochhält". Stolz sind Krumm-Voeltz und Martinen auch auf den neuen Schuljahresplaner, der an die Kinder der 5. Klassen kostenlos ausgegeben wird und ansonsten drei Euro pro Stück kostet. Für die Flex-Klassen wurde ein DIN-A-4-Heft als "Logbuch" entwickelt. Hier können die Schüler für jede Stunde alles eintragen, was gelehrt wurde, ebenso die täglichen Hausaufgaben und die Ziele. Die Eltern werden gebeten, für die Eintragungen eine wöchentliche Rückmeldung im Logbuch zu vermerken.

Neu an der Gemeinschaftsschule ist die Idee, in jeder Klasse eine Klassenlehrer-Stunde einzurichten, um organisatorische Dinge und Verhaltensformen gemeinsam mit den Schülern abzusprechen. Ein regelmäßiges "pädagogisches Mittagessen" in der Mensa soll den Jugendlichen Gelegenheit geben, ungezwungen mit den Lehrkräften zu speisen. An optisch herausragenden Stellen wird in der Gemeinschaftsschule ein wechselndes "Motto der Woche" proklamiert. Zum Schuljahresbeginn werden damit Menschlichkeit, Freundlichkeit und Rücksichtnahme eingefordert. Werte, an die die Jugend herangeführt werden soll.

Im Pressegespräch stellte sich als neue Stützpunktleiterin der im selben Gebäude ansässigen Schule am Stadtpark Ulrike Jörgensen vor. "Es gibt an unserer Schule keine eigenen Schüler mehr", so Jörgensen. Alle 44 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf seien in die Regelschulen inkludiert: sowohl an der Gemeinschaftsschule Wilster als auch in den Grundschulen in Wilster, Wewelsfleth und St. Margarethen. Die sechs Lehrkräfte der zum Förderzentrum Steinburg Südwest in Krempe gehörenden Schule am Stadtpark seien als Doppelbesetzung in den Regelklassen der Partnerschulen tätig und fühlten sich als Team in gleicher Weise für die Förderschüler und die übrigen Kinder der Integrationsklassen verantwortlich.

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erstellt am 02.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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