Kleingärten sind besonders für Familien ideal

Heinz-Jürgen Schulz am  Hochbeet in seinem Garten.  Foto: Kolz
Heinz-Jürgen Schulz am Hochbeet in seinem Garten. Foto: Kolz

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29. Mai 2013, 03:59 Uhr

Wilster | Der Kleingärtnerverein Wilster hat zirka 100 Parzellen auf einem etwa 3,6 Hektar großen Gelände. Einige davon liegen mit Blick auf die Au, jeder Kleingarten für sich birgt Interessantes, überall findet man idyllische Ecken. "Kaum jemand weiß, wie schön es hier ist", sagt der Vereinsvorsitzende Heinz-Jürgen Schulz. Obwohl das Gelände zugänglich ist und man auf einem öffentlichen Weg an der Au entlang spazieren kann.

Die Kleingärtner entschlossen sich jetzt, am "Tag der offenen Gartenan lage" teilzunehmen. Ein Übungsgarten für Interessierte wurde vorbereitet, damit ausprobiert werden konnte, wie sich Gärtnern überhaupt anfühlt. Leider blieb die Resonanz aus, doch die Gartenbesitzer machten das Beste draus und tranken wettergeschützt am Vereinshaus gemütlich Kaffee.

80 Kleingärtner bewirtschaften ihre eigene, bis zu 400 Quadratmeter umfassende Fläche in der Anlage "Großer Brook". Ob Rasen und Obstbäumchen, Blumenrabatten oder kleine Gewächshäuser - die Vielfalt ist schon bei einem kleinen Rundgang ersichtlich. "Zirka ein Drittel sollte laut Bundeskleingartengesetz als Nutzgarten angelegt sein", erzählt der zweite Vorsitzende, Jochen Niemann. Jeder Garten ist an die Strom- und Wasserversorgung angeschlossen, eine Laube bis zu einer Größe von 24 Quadratmetern ist erlaubt. "Immer mehr Familien wohnen in Etagenwohnungen, da ist so ein Garten ideal", wirbt Jochen Niemann. Der Vorstand trifft sich donnerstags von 17 bis 19 Uhr vor Ort. Dort ist jeder, der Lust zum Gärtnern hat, herzlich willkommen.

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