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Wilstersche Zeitung

19. August 2017 | 02:34 Uhr

Frühzeitig Stärken erkennen

vom

Gemeinschaftsschule bietet gemeinsam mit BiBeKu Berufsorientierungsprogramm für Siebtklässler/Regionalverein unterstützt das Projekt

Wilster | Erneut haben Siebtklässler an der Gemeinschaftsschule Wilster das Berufsorientierungsprogramm - kurz BOP genannt - absolviert und halten nun die Ergebnisse der damit verbundenen Potenzialanalyse nebst Berufsfelderprobung in Händen. Seit 2009 beteiligt sich auf Initiative des ehemaligen stellvertretenden Schulleiters Diethelm Bogner die Wilsteraner Schule an dem vom Bund geförderten Projekt, das im Kreis Steinburg durch die BiBeKu, Trägergesellschaft des Jugendaufbauwerks Steinburg, angeboten wird. Während der Ergebnispräsentation am Mittwochabend in der Mensa der Gemeinschaftsschule unterstrich Bogner die Vorteile dieses Programms zur beruflichen Orientierung schon in der siebten Klasse. Der frühe Einstieg in die Vorbereitung auf die Berufswelt ermögliche es Schülern, zeitig ihre beruflichen Neigungen selbst zu erkunden. Wenn dann in achten und neunten Schuljahr die Berufspraktika folgen, könnten die Berufsfelder bereits gezielter ausgesucht werden. Die Vorzüge des BOP haben inzwischen auch andere Schulen im Kreis entdeckt, immer mehr beantragen bei der BiBeKu die Teilnahme an dem Programm.

So überzeugt wie Diethelm Bogner und Schulleiterin Marlis Krumm-Voeltz ebenso wie Elternsprecherin Christina Sachse sind, gab es im vergangenen Jahr doch ein Problem: Die Schüler mussten nach Kellinghusen gefahren werden - und das sollte bequem und vernünftig per Bus, zudem für die Eltern bezahlbar, geschehen. Das ginge aber nur durch finanzielle Förderung. Christina Sachse hatte schlussendlich die rettende Idee, wie Diethelm Bogner betonte. Sie stellte den Kontakt zum Regionalverein Wilstermarsch her, sprach dessen Vorsitzenden Hans-Werner Speerforck an. "Wir sind da auf ganz offene Ohren gestoßen", berichtete Christina Sachse begeistert. Der Vorstand des Regionalvereins reagierte schnell und unbürokratisch, erstellte ein Konzept, wonach die Beförderung der jeweiligen Siebtklässler der Gemeinschaftsschule Wilster über fünf Jahre mit jährlich 2000 Euro bezuschusst werden. Das ermöglicht weiterhin die Busfahrten im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms, mit zumutbarem Zuschuss der Eltern. "Dafür sind wir dem Regionalverein unendlich dankbar." Das unterstrich Schulleiterin Marlis Krumm-Voeltz mit einem Präsent an Hans-Werner Speerforck für den Vorstand des Regionalvereins, der sich die Förderung des regionalen Bewusstseins, des Gemeinsinns sowie die wirtschaftliche Entwicklung in der Wilstermarsch auf die Fahnen geschrieben hat.

Die Inhalte und Ziele des Berufsorientierungsprogramms hatten den Vorstand des Regionalvereins überzeugt. Diese gab Julia Wischmann, bei der BiBeKu unter anderem zuständig für den Bereich Berufsorientierung, in der Ergebnisbesprechung anschaulich wieder. Durch das BOP sollen Schüler motiviert und gestärkt werden, eine bessere Selbsteinschätzung erlangen, eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten in diversen Berufssparten kennen lernen. Dabei wurden sie auch von den jeweiligen Ausbildern beobachtet und beurteilt.

Wo bei jedem der Siebtklässler die individuellen Stärken liegen, zeigt der persönliche Ergebnisbericht. Diesen erhielten die Schüler am Mittwochabend, gleichzeitig bekamen die Eltern einen Fragebogen der Schule für die Beurteilung des Programms.

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erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

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