Frische Brise im SPD-Ortsverein

Die SPD-Kandidaten  für Neuendorf-Sachsenbande. Foto: sh:z
Die SPD-Kandidaten für Neuendorf-Sachsenbande. Foto: sh:z

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10. Mai 2013, 03:59 Uhr

Neuend.-Sachsenbande | Personalwechsel und Themenerweiterung kennzeichnen die Neuaufstellung des SPD-Ortsvereins Neuendorf-Sachsenbande. An der Spitze steht nun Stefanie Glissmann, Mitarbeiterin der Diakoniestation Wilster und Mutter, die den Vorsitz vom langjährigen Gemeindevertreter und Finanzausschussmitglied Wolfhardt Pieper übernommen hat.

Mit Euphorie und frischem Wind will sich die SPD in der nächsten Legislaturperiode weiterhin "für eine menschen- und naturfreundliche Gemeinde einsetzen". Dabei soll besonders dem demografischen Wandel Rechnung getragen werden, indem die Seniorenarbeit verstärkt werden solle, um der zunehmenden Anzahl älterer Mitbürger Lebensqualität und Mobilität zu erhalten. Die Sozialdemokraten wollen sich zudem für Transparenz in der Gemeindearbeit einsetzen und fordert mehr Sicherheit auf den Gemeindestraßen durch ein Tempolimit für Nutzfahrzeuge. Letzteres würde auch dem Erhalt der Straßen dienen und damit die Finanzsituation der Gemeinde und insbesondere der Anwohner verbessern, die nach neuer Gesetzeslage mit 85 Prozent an Straßenbaukosten beteiligt werden sollen.

Des weiteren gelte es, die Attraktivität der Gemeinde und die Lebensqualität für alle Einwohner zu erhalten. Damit verbindet die SPD auch ihre konsequente Haltung gegen den weiteren Ausbau der Windkraftnutzung in Neuendorf-Sachsenbande. Wie ihr Vorgänger Wolfhardt Pieper lehnt Stefanie Glissmann weitere Windkraftwerke und ein sogenanntes Repowering der Altanlagen auf dem Gemeindegebiet ab.

Die Listenkandidaten der SPD sind in der Reihenfolge der Aufstellung: Stefanie Glissmann, Aenne Böttcher-Schoss, Marco Bernardi, Wolfhardt Pieper und Martina Pieper.

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