Das Wichtigste ist die Idee

Um ein wütendes Gesicht gut zeichnen zu können, musst du die Wut zuerst fühlen!
Um ein wütendes Gesicht gut zeichnen zu können, musst du die Wut zuerst fühlen!

Comiczeichner Kim Schmidt zu Gast in der Grundschule St. Margarethen

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20. Mai 2011, 07:52 Uhr

St. Margarethen | So einfach geht das?! Mit wenigen Strichen kann man eine tolle Comicfigur zeichnen - vorausgesetzt, man weiß, wie das geht. Und Kim weiß das! Zwei Stunden lang verwandelte sich der Klassenraum unserer 4. Klasse in eine Comicschule, und Kim Schmidt brachte uns viel übers Zeichnen bei.

Doch zunächst durften wir ihn mit Fragen löchern und fanden heraus, dass Kim erst Architekt oder Lehrer werden wollte, dass er seinen ersten Comic 1988 veröffentlichte und dass er zurzeit "Die drei ??? kids" illustriert. Sein Lieblingscomic ist übrigens Asterix & Obelix.

Wir lernten in der Comicschule verschiedene Gesichtsausdrücke zu zeichnen - Freude, Trauer, Angst und Wut.

Schwierig wird es, wenn man Hochnäsigkeit oder Interesse zeichnen will. Dann muss man Details der vier Gefühle kombinieren.

Wichtig ist dabei immer, dass man das, was man zeichnet, selbst fühlt und auch ausprobiert. Comiczeichner haben deshalb oft einen Spiegel neben dem Schreibtisch stehen.

Wir lernten auch, wie man die Bewegungen einer Figur darstellt, indem man die Gelenke einzeichnet und sich zum Beispiel überlegt, in welche Richtung sich der Unterarm bewegt, wenn der Ellbogen angehoben wird.

Zwischendurch durften wir uns Kims Comicbücher anschauen. Das hat auch viel Spaß gemacht!

Der letzte Teil der Comicschule begann mit einem Brainstorming. Wir sammelten an der Tafel Ideen für zwei Comicfiguren. Denn das Zeichnen eines Comics beginnt mit der Idee. Bei der Gestaltung der Figuren kam nun das zusammen, was wir vorher gelernt hatten - die Mimik und die Bewegung.

Viel zu schnell war die Zeit mit Kim Schmidt vorbei. Diese Art Schule hätten wir gern länger besucht!

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