CDU jubelt - SPD ist enttäuscht

Eike Stark
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Eike Stark

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27. Mai 2013, 03:59 Uhr

Wilster | In Wilster bleiben die Mehrheitsverhältnisse wie gehabt: Die Christdemokraten haben die Nase vorn, holten fünf Direktmandate und werden auch in der neuen Legislaturperiode mit neun Sitzen in der Ratsversammlung vertreten sein. Ursula Seddig (286 Stimmen), Andreas Prüß (318) behaupteten sich im Wahlkreis eins, Maren Hayenga (327), Sven Horstmann (330) und Peter Labendowicz (340) im Wahlkreis zwei. Über di Liste ziehen Walter Schulz, Ralf Maron, Mark Dethlefs und Hans-Wilhelm Groth ins Stadtparlament ein. Die Sozialdemokraten holten vier Direktmandate in den Wahlkreisen eins - Manfred Schmiade (296) - und drei mit Ann-Christin Martensen (314), Bernd Schwutzke (283), Eike Starck (307). Über die Liste werden Helmut Jacobs, Natascha Böhnisch Horst Langer und Holger Stamm die SPD in der Ratsversammlung vertreten. Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei 50,64 Prozent.

Entsprechender Jubel bei der CDU und große Enttäuschung bei der SPD. Unterschiedliche Bilanz zogen die Parteien am Wahlabend. "Wir freuen uns auch, dass unsere Neulinge so gut bei den Wählern angekommen sind", stellte CDU-Fraktionschef Mark Dethlefs als Besonderheit heraus. Bürgermeister Walter Schulz, der wieder als Spitzenkandidat der CDU angetreten war, bezeichnete seine Mitstreiter als eine gute Mannschaft, die in hervorragender Weise von den Wählern angenommen worden sei. Die CDU werde nun daran gehen, ihr Wahlprogramm nach besten Kräften umzusetzen.

SPD-Vorsitzende Natascha Böhnisch zeigte sich enttäuscht, dass es nicht gelungen sei, die Mehrheitverhältnisse in der Ratsversammlung umzudrehen. Enttäuscht war auch SPD-Fraktionsvorsitzender Helmut Jacobs: "Wir haben alles getan, wir waren fleißig, wir haben gearbeitet und niemanden verunglimpft." Das aber habe der Wähler nicht honoriert.

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