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Nord-Ostsee-Kanal : Brunsbüttel: Südschleuse wird gesperrt

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Aus der Onlineredaktion

Fünf Tage können Kapitäne mit Stau auf dem Weg von Brunsbüttel nach Kiel rechnen. Die Torschienen der großen Südschleuse werden unter die Lupe genommen.

Brunsbüttel | Die Bauarbeiten am Nord-Ostsee-Kanal gehen in die nächste Runde: Von Montag, 22. September, bis voraussichtlich Freitag, 26. September ist die Große Südschleuse in Brunsbüttel durchgehend für Schifffahrt gesperrt, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt mit.

Grund sind umfangreiche Untersuchungen an den Torschienen. Arbeiter müssen dafür auch die Torunterwagen aus- und einbauen. Die Schiffe können während dieser Zeit die große Nordkammer oder die beiden kleinen Schleusen nutzen. Es kann zu Staus kommen.

Die Antriebstechnik der Schleuse hat sich seit mehr als 100 Jahren nicht verändert: Die Torunterwagen sind unter dem Schleusentor montiert. Mit riesigen Eisenrädern sorgen sie dafür, dass das Schleusentor auf Stahlschienen über den Boden rollt, sich öffnet und schließt.

Der rund hundert Kilometer lange Nord-Ostsee-Kanal verkürzt den Weg zwischen Deutscher Bucht und Ostsee im Vergleich zur Route um Dänemark herum um gut 400 Kilometer. Die marode Technik der Schleusenanlagen führte in der Vergangenheit schon öfter zu Behinderungen. Eine fünfte Schleusenkammer soll in Brunsbüttel gebaut werden.

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erstellt am 19.Sep.2014 | 12:21 Uhr

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