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Wilstersche Zeitung

18. Dezember 2017 | 15:58 Uhr

St. Margarethen : Bauabnahme mit Abstieg

vom

Bürgermeister Volker Bolten kletterte bei Begutachtung der Kanalisationsarbeiten in einen Schacht

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 08:52 Uhr

St. Margarethen | "Eine echte Premiere - Das haben wir noch nie gehabt, dass ein Bürgermeister runtergestiegen ist", sagte Matthias Freier, Geschäftsführer des Bauunternehmens TSN (Tief- und Straßenbau Nord). Begeistert beobachtete er gemeinsam mit Planer Jörg Reese (Ingenieurbüro Siebert und Partner Itzehoe), André Müller (TSN), Roman Stöckmann (Leiter der Tiefbauabteilung im Amt Wilstermarsch), dem 2. stellvertretenden Bürgermeister Karl-Heinz Schwarz und dem Bauausschussvorsitzenden Hans-Siem Krey, wie St. Margarethens Bürgermeister Volker Bolten in den Kanalschacht hinabstieg - und gleich darauf wieder lächelnd an der Oberfläche erschien. Sie waren in der Hauptstraße (Kerisstraße 63) zusammengekommen, um dort die Bauabnahme für die Kanalarbeiten im ersten Bauabschnitt offiziell abzunehmen. Am Ende zeigte sich der Bürgermeister mit der Ausführung der Arbeiten ausgesprochen zufrieden.

Allerdings nicht mit dem zeitlichen Ablauf, was jedoch nicht an der bauausführenden Firma lag, sondern am Frost. Der Winter kam früher als erwartet und war zu lang. Dafür ging es in den vergangenen drei Wochen nach dem Dauerfrost umso zügiger weiter. Der erste Bauabschnitt wurde mit der Asphaltierung beendet. Die Baulänge gab Roman Stöckmann mit zirka 300 Meter an, der Auftrag belief sich auf 875 000 Euro. Die Kanalleitungen mussten in einer Tiefe von bis zu 4,5 Metern verlegt werden.

Im vollen Gang sind bereits die Bauabschnitte zwei und drei für die Erneuerung der Regenwasser- und Schmutzwasserkanalisation, mit denen ebenfalls TSN von der Gemeinde beauftragt wurde. Beide Bauabschnitte laufen gleichzeitig, der Bereich im Anschluss an den ersten Bauabschnitt - Höhe Bushaltestelle - bis zur Kreuzung ist fertiggestellt. Von der anderen Seite in der Kirchdurcht arbeitet sich das TSN-Team im Bauabschnitt drei ebenfalls Richtung Kreuzung vor.

Der Kreis beabsichtigt zusätzlich, die Brücke der Kreisstraße 63/Höhe Silo in der Woche nach Pfingsten abzureißen und zu erneuern. Die Fahrbahn bis zur Kreisgrenze nach Dithmarschen soll übrigens in den nächsten Wochen abgefräst und neu asphaltiert werden.

Aufgrund der Kanalisations- und Straßenarbeiten wird die Kirchducht vom 6. bis 24. Mai voll gesperrt. In den Sommerferien werden dann die Arbeiten im Kreuzungsbereich folgen - der verkehrstechnisch schwierigste Abschnitt. Die Kreuzung wird dann voll gesperrt sein. "Unser Zeitplan sieht so aus, dass wir Ende der Sommerferien fertig sein wollen", betonte Roman Stöckmann.

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