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Auf den ersten Blick verliebt und seit 50 Jahren verheiratet

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erstellt am 31.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Neuend.-Sachsenbande | Uwe Haack ist ein waschechter Hackeboer. In diesem Ortsteil der Gemeinde Neuendorf-Sachsenbande vor 74 Jahren geboren, hat er zeitlebens dort gewohnt. Einzige Ausnahme waren zwei Jahre beruflicher Tätigkeit im Schwarzwald. Heute feiert er gemeinsam mit seiner 69 Jahre alten Ehefrau Heinke, geborene Hebst, das Fest der goldenen Hochzeit. Beide bewohnen seit 50 Jahren das gemütliche Eigenheim, das schon die Großeltern des Jubilars gebaut hatten.

Uwe Haack hat nach dem Besuch der damaligen Mittelschule in Wilster bei Theodor Wischmann in der Schmiedestraße das Malerhandwerk erlernt, später als Geselle im Schwarzwald weitere berufliche Erfahrungen gesammelt und war nach kurzem Einsatz im Malerbetrieb seines Bruders Hans Haack 1961 zur Straßenmeisterei Wilster gewechselt. Er legte seine Prüfung als Straßenwärter ab, übernahm später neun Jahre die Bauaufsicht bei Straßenunterhaltungs- und -ausbauarbeiten. 1997 wechselte er in den Vor-, später in den Altersruhestand.

Seine Ehefrau Heinke lernte Uwe Haack am 22. Mai 1962 kennen. Sie arbeitete damals nach einer kaufmännischen Ausbildung in Kaisers Kaffeegeschäft in der Deichstraße im Verkauf der Konditorei Café Egge. "Ich habe sie gesehen und am nächsten Abend von der Arbeit abgeholt", schwärmt er. Sechs Wochen später haben sich beide verlobt und ein Jahr später geheiratet. Sie sind Eltern zweier Töchter und stolze Großeltern von drei Enkeltöchtern. "Sie kommen alle zur Hochzeitsfeier", freut sich das goldene Brautpaar.

Radfahren war für beide ein großes Hobby. "1990 sind wir 1000 Kilometer von Paris durch die Normandie geradelt. Das war ein tolles Erlebnis." Auf vielen Radtouren haben sie jeden Winkel der Wilstermarsch kennen gelernt. Heinke Haack hat in Haus und Garten jede Menge zu tun und sorgt gern für ihre Enkelkinder. Ehemann Uwe hat viel Freude am Musizieren. Schon als Kind erlernte er das Klavier spielen und stieg später aufs Akkordeon um. Über das Projekt "Aktiv im Alter" kam er auf die Idee, ehrenamtlich jeden Donnerstag im DRK-Seniorenzentrum Wilster für die Heimbewohner aufzuspielen. "Sie freuen sich darauf, singen mit und tanzen zu meiner Musik", erzählt er lächelnd. Zeitweise wird er dabei von Bernd Nütz auf der Gitarre begleitet. "Außerdem haben wir noch die Muse." Dahinter verbirgt sich eine sechsköpfige Musikgruppe "Musik für Senioren", die gern bei Geburtstagen, Vereinsfesten und anderen Anlässen für Unterhaltung sorgt.

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