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Wilstersche Zeitung

15. Dezember 2017 | 19:08 Uhr

Anstrengende Paddel-Route

vom

Kanu-Jugendgruppe legte bei ihrer Sommertour knapp 180 Kilometer zurück

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Wilster | Zwölf junge Paddler zwischen zwölf und 18 Jahren beteiligten sich an der Jugendsommertour der Kanu-Gruppe Wilster. Geleitet wurde die Fahrt ihres Vereins von Jugendwart Ingmar Engel und Vorstandsmitglied Lasse Petersen. Sie führte alle Beteiligten nach Ostdeutschland in das wasserreiche Gebiet der Mecklenburger Seenplatte. Dort legten sie auf Flüssen, Seen und Kanälen knapp 180 Kilometer zurück.

Auf ihrem Tourenplan standen zwischen Blankenförde an der Havel und Waren an der Müritz neun Tagesetappen - die längste mit rund 28 Kilometern und die kürzeste mit rund 14 Kilometern Länge.

Weit von zu Hause fort, waren die Wilsteraner in Wesenberg beziehungsweise am Gobenowsee, wo sie auf Kanuten aus den befreundeten Wassersportvereinen Itzehoer Kanuclub und Elmshorner Wanderpaddler trafen. Großes Hallo gab es auch an anderer Stelle an der Havel, als sie von Paddlern aus St. Margarethen begrüßt wurden: "Identifiziert hatten uns die St. Margarethener über unsere Vereinszeitschrift Kenterkönig, die sie regelmäßig lesen", erzählte Lasse Petersen, Vorstandsmitglied über das Gespräch auf dem Wasser.

Das Reizvolle an der gesamten Fahrt? Nach Worten von Ingmar Engel waren das die vielen Flussteile und Seen, die sich ständig abwechselten. Zusammen mit den zahlreichen Schleusen prägten sie eine einzigartige Wasserlandschaft, die man auf den unterschiedlichsten Routen vom Boot aus besonders genießen könne. Ingmar Engel: "Man kann sich auf der Mecklenburger Seenplatte auch länger, als wir es getan haben, aufhalten. Es gibt dort so viele Ecken, die man für sich entdecken kann."

Absolutes "Fahrten-Highlight"? Laut Lasse Petersen war das die Fahrt vom Ende des Boltener Kanals aus quer über die Müritz bis hin nach Röbel. Ingmar Engel: "Ich wusste, dass das alle können. Aber wichtig war auch, dass sich alle trauen, denn angekündigt waren Windstärken von drei bis vier und in Böen auch sechs."

Deshalb wurde vorher auch genau besprochen, wie das Gewässer zu nehmen sei: "Wir fuhren in Dreier-Gruppen, um die Aufsicht zu erleichtern und zu gewährleisten." Am Ende sei es aber einfacher gewesen als erwartet, die Gruppen zusammenzuhalten. Dennoch sei das schwierigste Teilstück der Tour anstrengend gewesen: "Alle waren danach k.o."

Noch ganz von der Tour beeindruckt, lobte Lasse Petersen die Fahrtenteilnehmer: "Alle Jugendlichen waren so schön selbständig und der Zusammenhalt war gut." Und Ingmar Engel? Der Jugendwart hatte vor der Tour an viel organisieren müssen und war gespannt auf das, was ihn und die anderen dort erwarten würde. Rückblickend stellte er aber erleichtert fest: "Ich fand die Tour schön. Sie verlief sehr entspannt."

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