"Aktiv im Alter" - Zukunft gestalten

Hoffen auf große Beteiligung an der Programmgestaltung 'Aktiv im Alter'  (v.li.):  Olaf Prüß, Helmut Sievers, Anke Rohwedder, Hans-Werner Speerforck, Ludger Kockmeyer, Jochen Meifort und Marlis Struve.
Hoffen auf große Beteiligung an der Programmgestaltung "Aktiv im Alter" (v.li.): Olaf Prüß, Helmut Sievers, Anke Rohwedder, Hans-Werner Speerforck, Ludger Kockmeyer, Jochen Meifort und Marlis Struve.

Senioren in Wilster und der Wilstermarsch sollen motiviert werden, Projekte mit zu gestalten.

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16. Januar 2009, 10:14 Uhr

Wilstermarsch | "Alter schafft Neues - Aktiv im Alter" - das Motto, unter dem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dazu auffordert, mitzuentscheiden und mitzugestalten, ist auch Prämisse für die Wilstermarsch.

Diese ist eine von 150 Modellregionen, die sich bundesweit für das Programm "Aktiv im Alter" beworben haben. "Das Engagement dafür ging ganz stark vom Seniorenbeirat Wilster aus", betonte Amtsvorsteher Helmut Sievers während der Auftaktveranstaltung am Mittwochabend im Amt Wilstermarsch. Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat bilden die Stadt Wilster, das Amt Wilstermarsch, der Regionalverein und die Gleichstellungsbeauftragte das Initiatorenteam.

Amtsleiter Hans-Werner Speerforck - gleichzeitig Vorsitzender des RegionalVereins, Amtsvorsteher Helmut Sievers, Olaf Prüß als stellvertretender Vorsitzender des Regional-Vereins und die Gleichstellungsbeauftragte Anke Rohwedder stellten Zielsetzungen des Programms vor. Darüber berieten sie mit Kommunalpolitikern und Bürgermeistern, Vertretern von Vereinen, Verbänden und Institutionen aus Wilster und der Wilstermarsch. Sie sollen Multiplikator für diejenigen sein, die sich mit und in den Projekten engagieren sollten. Ideen sind gefragt, und dafür wird am Mittwoch, 28. Januar, die breite Öffentlichkeit eingeladen. Das erste Bürgerforum wird dann um 19 Uhr in der Begegnungsstätte am Schulzentrum in Wilster stattfinden.

"Unsere Gesellschaft wird älter, die Einwohnerzahlen sinken." Es sei darum wichtig, die Kommunen attraktiv zu halten, meinte Helmut Sievers. "Es reizte uns, bei dem Modellprojekt mitzumachen." Und so wurde der Antrag, der bis 30. Juni vergangenen Jahres auf den Weg gebracht sein musste, gestellt. Die Wilstermarsch kam gleich in die erste Auswahlstaffel. Mit dem Programm verbunden ist eine Zuschussbewilligung von 10 000 Euro, die bis zum 31. Dezember 2009 zweckgebunden verwendet werden müssen. Sievers: "Wir sind an strenge Regeln und Prüfungen gebunden."

"Wir wollen die Erfahrung und das Engagement der Älteren nutzen, um Zukunft zu gestalten." Damit könne Lebensqualität gestärkt werden, hob er hevor. Der Zuschuss, so erläuterte Hans-Werner Speerforck, sei nicht für etwaige Anschaffungen oder Bau-Investitionen gedacht - "wie denn auch mit 10 000 Euro?". Vielmehr, so führte auch Olaf Prüß weiter aus, soll das Geld dafür genutzt werden, Projekte auf den Weg zu bringen. Dabei hoffe er auf vielleicht ein paar große, aber auch auf viele kleine Initiativen.

Eine Vielzahl von Anregungen erhoffen sich alle Beteiligten während des Bürgerforums. Danach sollen Schwerpunkte aus- und Maßnahmen erarbeitet werden, die dann auch umgesetzt werden können. "Wir wollen Menschen erreichen, die wir noch nicht erreicht haben", so Speerforck. "Es gibt sicher eine ganze Menge Frauen und Männer, die sich durchaus einbringen würden. Wir müssen sie motivieren, zu kommen und mitzumachen."


Erstes Bürgerforum
Das erste Bürgerforum am Mittwoch, 28. Januar, um 19 Uhr in der Begegnungsstätte Wilstermarsch am Schulzentrum, wird folgende Inhalte haben:
Bestand ergänzen und Bedarfsermittlung, Schwerpunktthemen identifizieren, Projektideen sammeln Arbeitsgruppenarbeit:
1. ÖPNV/Grundversorgung/Dienstleistungen/Mobile Angebote,
2. Treffpunkte/Veranstaltungen/Geselliges/Mitmachtage,
3. Wohnen/Gesundheit.
Gemeinsam: Neue Aktive gewinnen.

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