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Wilstersche Zeitung

24. August 2017 | 01:46 Uhr

Aktion für behinderte Kinder

vom

Norma Fernandez de Heine lädt zu Veranstaltung zugunsten des Herbert Feuchte Stiftungsverbunds ein

Nortorf | Vor einem Jahr startete Körpertherapeutin Norma Fernandez de Heine in Zusammenarbeit mit Dr. Guido Austen, Geschäftsführer der Freizeitbad Brunsbüttel GmbH, ein Projekt im Freizeitbad LUV, das die Nortorferin speziell auch für behinderte Kinder anbietet: Watsu, eine integrale Therapie auf physikalischer und emotionaler Ebene. Inzwischen kooperiert Norma Fernandez de Heine mit dem Herbert Feuchte Stiftungsverbund gGmbH, Träger von Einrichtungen, die sich speziell auf die Begleitung, Betreuung und Förderung mehrfachbehinderter hörgeschädigter Menschen eingestellt haben, mit Sitz in Heide.

Regelmäßig besuchten schwer behinderte Kinder in Begleitung ihrer Betreuer das Freizeitbad, um durch Norma Fernandez de Heine, die vor 17 Jahren in den USA Watsu erlernte und ihren Master Clinique absolvierte, professionelle Anwendung zu erfahren. Watsu trägt dazu bei, dass das Immunsystem stimuliert und eine Steigerung der Lebensqualität bewirkt wird. Die Behandlung erfolgt im 34,5 Grad warmen Wasser, das in der Region nur das LUV in Brunsbüttel bietet. "Die Therapie war erfolgreich, hat eine positive Wirkung", berichtet Norma Fernandez de Heine, die mit Ergo- und Physiotherapeuten des Stiftungsverbunds zusammenarbeitet. Die Kinder werden ruhiger, erfahren eine tiefe Entspannung der Muskulatur, sind glücklicher und ausgeglichener. Doch trotz erfolgreicher Wirkung: Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht. "Und das Geld ist nicht da."

Darum wirbt Norma Fernandez de Heine nun um Spender und Sponsoren zur finanziellen Unterstützung des Stiftungsverbunds. Dazu hat sie eine Veranstaltung in ihrem Haus in Nortorf, Rehweg 3, geplant: Interessierte können sich am Freitag, 16. August, um 14 Uhr über die Therapie und ihre Wirkung informieren, Familien mit ihren behinderten Kindern und ihre Betreuer werden anwesend sein. Jeder ist willkommen, sich davon zu überzeugen wofür er spendet. "Sie können mit den Betreuern sprechen."

Die Kinder selbst können nicht reden, nicht hören, sind blind. "Es gibt verschiedene Methoden mit ihnen zu kommunizieren." Eine solche Methode ist Watsu. Das Wasser wirkt beruhigend, die Organe arbeiten viel besser, so Norma Fernandez de Heine und fasst es so in Worte: "Der stille Weg für das behütete Kind." Dies weiteren Kindern auch aus dem Kreis Steinburg zu ermöglichen, ist Anliegen des Spendenaufrufs, wobei Norma Ferndez de Heine auch auf Referenzen auf ihrer Homepage hinweist.

Anmeldungen/Kontakt: Norma Fernandez de Heine, 04823/922598; E-Mail: norma @amavivesana.de

Informationen unter: www.stiftungsverbund.de und www.amavivesana.de

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erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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