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Wilstersche Zeitung

15. Dezember 2017 | 01:55 Uhr

53-Jährige bei Unfall schwer verletzt

vom

Autofahrerin übersah vorfahrtberechtigten Traktorfahrer/ Trecker schleuderte in Graben/Feuerwehr musste eingeklemmte Frau aus Pkw befreien

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Wewelsfleth | Am Ortsrand von Wewelsfleth hat sich am frühen Sonntagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Beim Zusammenstoß eines Kleinwagens mit einem Treckergespann wurde eine 53-jährige Autofahrerin in ihrem Renault Twingo eingeklemmt und musste nach Erstversorgung durch die Notärztin von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie kam mit schweren Verletzungen ins Klinikum Itzehoe. Der Fahrer des Treckergespanns verletzte sich leicht und wurde ebenfalls vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren.

Der Unfall ereignete sich in dem nur schwach verkehrsfrequentierten Kreuzungsbereich Beesen / Fielweg / Groß und Klein Wisch. Nach Angaben der aus Horst und Brunsbüttel zur Unfallstelle in die Wilstermarsch geeilten Polizei, war die Mitarbeiterin eines Pflegedienstes mit ihrem Pkw aus Richtung Wewelsfleth kommend in den Kreuzungsbereich hineingefahren. Dort gilt "rechts vor links". Den von rechts herannahenden Traktor mit Muldenanhänger eines Lohnunternehmens aus Glückstadt bemerkte die Frau zu spät. Das schwere Gespann krachte in die Beifahrerseite des Twingo. Dieser kippte daraufhin um und blieb auf der Fahrerseite liegen. Der Trecker schleuderte, drehte sich um die eigene Achse, verlor dabei den Anhänger und landete nach knapp 20 Metern im linken Straßengraben.

Kurz vor 18 Uhr wurde für die Feuerwehren Wewelsfleth und Brokdorf Vollalarm ausgelöst. Die zuerst an der Einsatzstelle eintreffende Wehr aus Wewelsfleth kümmerte sich unter Leitung ihres stellvertretenden Wehrführers Jens Brackert um die Absicherung der Unfallstelle, den Brandschutz und um die Sperrung der Straße. Die Rettung der Autofahrerin überließen die Einsatzkräfte der kurze Zeit später eintreffenden Feuerwehr aus Brokdorf, wobei sich auch der stellvertretende Amtswehrführer Axel Erdmann vor Ort einen Überblick über die Unfallsituation verschaffte. Nachdem die Notärztin im Fahrzeug ihre Zustimmung gegeben hatte, schnitten Feuerwehrleute schließlich das Autodach mit der hydraulischen Rettungsschere ab.

Die weitere Versorgung der schwerverletzten Frau und des leichtverletzten Treckerfahrers erfolgte anschließend in den zwei bereitstehenden Rettungswagen. Wie die Polizei weiter mitteilt, entstand bei dem Unfall ein Gesamtschaden von weit über 40 000 Euro.

Die schwierige Bergung des Traktors durch den Krandienst Süderau dauerte bis in den späten Abend an.

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