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Hafenfest 2017 : Zwei Tage Marktplatz der Vereine

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Veranstalter geben den Clubs mehr Raum und Zeit, sich zu präsentieren. Wieder viele Ideen für den Schulauer Hafen.

Wedel | Besonders bei Großveranstaltungen und ganz besonders, wenn sie gut laufen, dürfen sich die Organisatoren nicht auf dem Erfolg ausruhen. Soll die Attraktivität des Events erhalten bleiben, muss um das Verhältnis von Bewärtem und Neuem immer wieder gerungen werden. Wedel Marketing hat das bei seinen Planungen zum Hafenfest 2017 berücksichtigt, und seinen Mitgliedern während der jüngsten Jahreshauptversammlung einen guten Mix aus alten und neuen Ideen für Wedels wichtigstes Fest im Jahreskalender präsentiert.

Das Hafenfest findet traditionell vor den Sommerferien statt. Der Termin im kommenden Jahr ist auf den 7. bis 9. Juli festgesetzt.

Die Neuerung 2016, den neugestalteten Schulauer Hafen miteinzubeziehen, kam gut an. „Das wurde sehr gut angenommen“, bilanzierte Geschäftsführerin Claudia Reinhard. Was dort beim nächsten Mal möglich ist, was die Umbauarbeiten zulassen, müsse sich zeigen. Der Hafen soll aber auf alle Fälle erneut das maritime Flair mehren.

Die bisherigen Pläne setzen die große Bühne erneut an den Rand des Beckens. Auch das Schnuppersegeln, das der Segel-Verein Wedel-Schulau ausrichtete und das reichlich ausprobiert wurde, soll wieder angeboten werden. Drachen Klaus aus Norderney muss laut den Veranstaltern ebenfalls wiederkommen. Mit seinen Windspielen und dem 100-Meter-Wattwurm war er eine der Hafenattraktionen. Auf dem Wasser sind erneut Schiffstouren angedacht. Und auch die Westmole soll, soweit die Bauarbeiten es zulassen, wieder zur Kunstmeile werden. „Das reicht eigentlich“, sagte Reinhard auf Nachfrage. Trotzdem mangelt es den Organisatoren nicht an weiteren Ideen, die zum Zuge kommen könnten.

Wesentliche Veränderungen wird es auf der Fährhauswiese geben. Hier dürfen sich die Vereine und Verbände in der kommenden Auflage zwei Tage präsentieren. Beim vergangenen Mal sei es hier etwas eng gewesen, so Reinhard, und ein bisschen zu durcheinander. Die Tourismusexperten wollen ordnend eingreifen und den Vereinen mehr Möglichkeiten und mehr Raum geben, ihre Angebote in Ruhe zu zeigen. Das Ganze soll Marktplatzcharakter haben, erklärt die Geschäftsführerin. Die Stände bilden einen großen Kreis, in der Mitte, einem Dorfbrunnen gleich, eine Attraktion.

Auf die Idee gekommen sind die Veranstalter durch einen Engpass beim vergangenen Hafenfest. Zwei Sportvereine haben aus organisatorischen Gründen bereits Sonnabend ihren Stand aufgebaut. Und hatten sogleich regen Zulauf. „Die Vereine lassen sich immer schöne Sachen einfallen“, schwärmt Reinhard. Das will Wedel Marketing mit dem neuen Raum- und Zeit-Konzept honorieren. Auch das Elbebistro soll aufgepeppt werden. Es ist in den Marktplatz der Vereine miteinbezogen und kann möglicherweise denen, die kein Zelt besitzen, als Unterschlupf dienen. „Denkbar wäre auch, dass sich Reepschläger präsentieren“, so Reinhard. Zudem soll es einen weiteren maritimen Touch ins Fest miteinbringen. Der Geschäftsführerin schwebt eine Foto-Ausstellung mit Motiven von Schiffen, Meer und Nautik vor, die mit der Elbe im Hintergrund das passende Ambiente hätte.  

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erstellt am 21.Dez.2016 | 15:00 Uhr

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