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Heimatmuseum in Holm : Zwei Geburtstage und ein Wechsel

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Mehr als 600 Gäste haben am Sonntag in Holm das zehnjährige Bestehen des Heimatmuseums gefeiert. Dort wurde altes Handwerk gezeigt.

Holm | Es hat gleich drei gute Gründe für die Holmer gegeben, ein ganz großes Familienfest zu organisieren und am vergangenen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein mit mehr als 600 Besuchern zu feiern. Der „Förderverein für Kultur und Brauchtum Holm“ besteht seit 15 Jahren, das Heimatmuseum konnte vor zehn Jahren endgültig seine Türen öffnen und der dritte Grund war der „Wachwechsel“ an der Vereinsspitze. Gründer und Fördervereins-Chef Hannes Paulsen hatte den Stab an seinem Wunsch-Nachfolger Dieter Herrmann übergeben.

Drei Jahre hatte Paulsen gesucht, um einen würdigen Erben zu finden. Seit Februar ist Herrmann Chef. „Er hat das Zeug dazu, ich bin froh und glücklich über die Wahl“, erzählte Paulsen und betonte, dass Herrmann das Ehrenamt nur unter der Bedingung angenommen hat, dass
Paulsen ihm nicht „reinreden“ würde.

Herrmann konnte mit Hilfe von Jürgen Walter die alte, intakte Schuhmacherwerk statt wieder aufleben lassen. Auch das Handwerk der Wollspinnerei soll vermittelt werden. Auf dem Dachboden konnten die Besucher der Spinnerin und Besitzerin von Schafen Birgit Wesselmann aus Holm bei der Arbeit am Spinnrad zuschauen. Im historischen Krämerladen verkaufte Maren Groth Bonbons aus Gläsern. Umgeben war sie von all den Gegenständen, welche ältere Generationen in ihre Kindheit zurückträumen lassen.

Um das Museum lebendig zu machen, wird Platz gebraucht: So wurden auf einem Flohmarkt Gegenstände durch die Helferinnen Ramona Voß und Dorothe Pokrandt verkauft, die das Museum mehrfach besitzt. Eine indonesische Rikscha konnte die Familie Peter Pröhl aus Holm erstehen.

Informationen gaben die Bandreißer aus Hetlingen, „Molli“ Heidorn zeigte, wie Seile gedreht werden, die Imkerei wurde von Manfred Schautz vorgestellt, Ina Wege bemalte die Gesichter der Kinder, welche sich auch auf der Hüpfburg austoben konnten. Alte Trecker wurden unter anderem von Rolf Ladiges vorgestellt. Durch das Museum führten Roman Voß und Klaus Pokrandt. Sie unterhielten die Gäste mit Geschichten zu den alten Gegenständen.

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erstellt am 20.Mai.2014 | 14:30 Uhr

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