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Expansion geplant : Zweckverband Breitband Marsch und Geest stellt Geld für Personal bereit

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Mit 20.000 Euro im Wirtschaftsplan für das laufende Jahr wurde erstmals in der Geschichte des Zusammenschlusses der Marsch-Gemeinden Geld für festangestelltes Personal bereitgestellt.

„Wir kommen jetzt in die neue Welt“: So lautete die Aussicht auf die kommenden Arbeitsschritte für den Zweckverband Breitband Marsch und Geest. Während der jüngsten Sitzung des Verbands wurden dafür die Weichen gestellt: Mit 20.000 Euro im Wirtschaftsplan für das laufende Jahr wurde erstmals in der Geschichte des Zusammenschlusses der Marsch-Gemeinden Geld für festangestelltes Personal bereitgestellt. „Wir planen mit zwei Stellen – einer Halbtagskraft und einer Vollzeitstelle“, erläuterte Jürgen Neumann, Vorsitzender des Verbands, während der Versammlung.

Während des nichtöffentlichen Teils wurden dafür die potenziellen Kandidaten vorgestellt. „Die beiden erhalten jetzt schnellstmöglich die Info, dass wir großes Interesse haben“, lautete das Fazit des Vorsitzenden.

Aber nicht nur die personelle Umstrukturierung wurde während des nichtöffentlichen Teils der Sitzung besprochen. Auch die Vergabe für die Kooperation mit Unternehmen im Bereich Netzausbau und Planung stand auf der Agenda. „In beiden Verfahren wurden die Vorschläge einstimmig angenommen“, sagte Neumann. Jetzt laufe eine vierzehntägige Karenzzeit, in der Firmen, die nicht den Zuspruch erhielten, Widerspruch einlegen können. „Erst danach können wir unsere Partner bekannt geben“, so Neumann.

Die Marschrichtung sei allerdings klar: „Wir wollen jetzt in die nächste Phase übergehen“, betonte der Vorsitzende euphorisch während der Sitzung. Damit sei gemeint, dass man vom Übergang der Bestandskunden wegkomme und sich dem Netzausbau und dem Zugewinn neuer Kunden widmen wolle. Für Neumann, der während der Sitzung zum „letzten Mal“ das Thema aktueller Stand des Kundenübergangs anschneiden wolle, sei dieser Aspekt „eigentlich schon längst Geschichte“. Mit dem ehemaligen Anbieter azv habe es nach einem holprigen Start jetzt eine gute Zusammenarbeit gegeben. „Wir haben aktuell noch mit den handverlesenen Einzelfällen zu tun, aber sonst stehen wir gut davor“, so das Resümee Neumanns.

Die nächsten Schritte wurden während der Sitzung im Holmer Gemeindehaus ebenfalls abgesteckt. Neumann: „Wir wollen wissen, welche Haushalte wir mit Anschlüssen versorgen sollen. Dazu müssen die Gemeinden ordentlich Werbung machen. Darüber hinaus wollen wir schauen, ob eine Markterkundung zu wiederholen ist.“ Damit sei gemeint, zu schauen, welche Haushalte seit Gründung des Verbands vor dreieinhalb Jahren neu infrage kämen.

Parallel zum Anwerben der neuen Dienste und zur Feststellung möglicher Kunde wolle man eine dritte Ausschreibung in die Wege leiten, so Jan Schmöckel, Projektberater des Verbands. „Das Bauvorhaben muss ebenfalls gesondert europaweit ausgeschrieben werden. Geplant ist, wenn der Winter vorbei ist, zu baggern“, erläuterte der der Projektberater. Dazu müsse man aber wissen, wie viele Nutzer es geben werde, fügte er hinzu.

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erstellt am 24.Jul.2017 | 16:00 Uhr

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