Zoff um Glascontainer

FWH-Chef Wolfgang Aschert (rechts) und Vorstandsmitglied Erwin Aug kämpfen für einen neuen Glascontainer-Standort.
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FWH-Chef Wolfgang Aschert (rechts) und Vorstandsmitglied Erwin Aug kämpfen für einen neuen Glascontainer-Standort.

Die Freie Wählergemeinschaft Heist ist empört: Teppichboden als Lärmschutz für Metallboxen

shz.de von
19. Juni 2014, 16:00 Uhr

Lautes Scheppern und durch Marmelade- und Getänkereste angelocktes Ungeziefer gleich neben einem privaten Spielplatz – die Anwohner des Heistmer Lehmwegs nahe der Apotheke haben seit langem die Nase voll von den dort aufgestellten Glascontainern. Die Freie Wählergemeinschaft Heist (FWH) hat schon mehrfach Druck gemacht, die ihrer Auffassung nach unmöglichen Zustände angeprangert. Geschehen ist bisher nichts, moniert FWH-Chef Wolfgang Aschert.

Wenn es nach den Freien Wählern geht, soll der Standort auf dem Parkstreifen schnellstens aufgegeben werden. Die beste Alternative ist aus Sicht von Aschert und seinem Vorstandskollegen Erwin Aug das neue Gewerbegebiet am Kreuzweg. „Oder wir stocken die Containeranzahl am Friedhof auf“, meint Aschert. Eine Unterschriftenaktion dazu hat es bereits gegeben.

Besonders erbost sind die FWH-Kommunalpolitiker über das für die Container zuständige Entsorgungsunternehmen. Denn die Gemeindevertretung hatte bereits 2007 beschlossen, dass im Dorf ausschließlich lärmgeschützte Behälter der Klasse 1 aufgestellt werden dürfen.

Die Praxis sieht völlig anders aus: Die von der Wedeler Firma Bötel aufgestellten Metallboxen gehören keineswegs dieser Kategorie an. „Sie sind lediglich mit Teppichware ausgeschlagen – das ist doch kein Lärmschutz“, empört sich Aschert.

Und auch die Einwurfzeiten werden nicht eingehalten, monieren Aschert und Aug. Aus der Marsch kämmen in Abend- und Nachtstunden Bürger mit ihren Autos, um ihre Flaschen zu entsorgen.

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