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Neujahrsempfang der Christdemokraten : „WSI ist ein Glück für die Stadt“

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

SPD und Grüne ziehen Rundumschlag von CDU-Stadtverbands-Vorsitzender Ulrich Kloevekorn auf sich.

shz.de von
erstellt am 21.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Auch zwei Monate nach der Spaltung der SPD-Fraktion ist das Ereignis, das für neue Konstellationen im Wedeler Rat sorgte, Thema bei politischen Veranstaltungen in der Rolandstadt. „Zum Glück für die Stadt Wedel haben sich sechs Mitglieder von der destruktiven Politik losgesagt und eine eigene Fraktion gegründet“, sagte CDU-Stadtverbands-Vorsitzender Ulrich Kloevekorn auf dem Neujahrsempfang der Christdemokraten vor 40 Besuchern im Theater Wedel. Wie berichtet hatten unter anderen die neu gewählte Stadtpräsidentin Renate Palm sowie Ex-Fraktionschef Andreas Schnieber im November die WSI-Fraktion gebildet und damit die Ratssitze der SPD von elf auf fünf reduziert.

Auch die Grünen, mit denen die CDU in den vergangenen Jahren mehr oder weniger harmonisch kooperierte, bekamen ihr Fett weg. „Leider hat sich die Zusammenarbeit mit ihnen sehr verändert, denn die Grünen sind ins fundamentale linke Lager zurückgekehrt“, stellte Kloevekorn fest. Der Christdemokrat kritisierte zudem, dass die „unheilvolle Zufallskoalition“ von SPD, Grünen und Linken sich zum Ziel gesetzt hatte, die Beschlüsse der Ratsversammlung zurückzudrehen und nannte beispielhaft die Empfehlung des Planungsausschlusses, die Ausschreibung für den Verkauf des Kirchstieg-Grundstücks neu aufzurollen. Letztlich war die Ratsversammlung dem Votum aber nicht gefolgt. „Das hätte die Stadt in große finanzielle Schwierigkeiten gebracht“, so Kloevekorn.

Als Gastredner des Neujahrsempfangs hatte der Stadtverbandschef den CDU-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Ole Schröder, begrüßt.

Tatkräftig und leistungsbereit

Dieser sparte nicht mit Lob für seine Parteifreunde aus der Rolandstadt. „Die Tatkraft und Leistungsbereitschaft der Menschen, aber vor allem auch die der CDU Wedel, ist vorbildlich“, sagte Schröder. Wedel sei Standort für zahlreiche Unternehmen, vor allem aus der Pharmaindustrie. „Wenn ich durch die Stadt fahre, weiß ich, warum es Deutschland gut geht“, so der Rellinger. Und: „Wir müssen alles tun, um diesen Wohlstand zu erhalten.“

Dazu gehörten unter anderem Investitionen in Bildung und Infrastruktur sowie der Ausbau der Polizeiarbeit: „Wir brauchen mehr Beamte zur Bekämpfung der Kriminalität.“ Zudem müsse dem Missbrauch des Asylrechts entgegengewirkt werden. In Sachen Zuwanderung stellte Schröder fest: „Die europäische Freizügigkeit ist dafür da, um in einem anderen Land zu arbeiten und nicht, um dort Sozialhilfe zu kassieren.“

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