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Neue Feuerwache in Hetlingen : „Wir haben viele Steine bewegt“

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Im Zeitplan und finanziellen Rahmen: Beim Bau des Gebäudes lief dank tatkräftiger Hilfe doch noch alles glatt. Die ersten Gästen sind Rolf und seine Freunde.

Auf ein Mikrofon konnte Hetlingens Bürgermeisterin Barbara Ostmeier (CDU) getrost verzichten: Bei ihrer Festrede zur Einweihung der Feuerwache vertraute sie ganz auf die Akustik des Neubaus. Insgesamt fanden die Feierlichkeiten am Sonnabendvormittag in recht harmonischer Atmosphäre statt. Von während der Bauphase geäußerter Kritik hinsichtlich Kosten und Nutzung keine Spur.

Der Neubau sei sowohl im zeitlichen wie im finanziellen Rahmen geblieben, sagte Ostmeier. Dies sei nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass so viele Menschen und Institutionen tatkräftig mitgeholfen hätten. Sie dankte nicht nur den finanziellen Förderern wie der Aktivregion Pinneberger Marsch und Geest sowie dem Abwasserzweckverband, sondern auch dem persönlichen Engagement der Privatleute, die während der Bauzeit Platz für Gerätschaften und Fahrzeuge geschaffen hatten. Entstanden sei zwar kein Dörpshus, aber ein Ort, der Gemeinschaft fördernden Einrichtungen offen stehe wie beispielsweise dem DRK, der Kindertagesstätte oder den zahlreichen Chorgemeinschaften.

Einer der ersten Nutzer des Neubaus wird Kinderliederautor Rolf Zukowski sein, der bereits am kommenden Wochenende das Gerätehaus als Übungsraum für die Vorbereitungen zum Fest des zehnjährigen Bestehens des Elbkinderlandes verwenden darf. Auch der Profimusiker gab der Raumakustik ein „Test bestanden“-Urteil, nachdem er die Anwesenden spontan zu einem Chorgesang aufgefordert hatte.

Jürgen Manske, Vorsitzender der Aktivregion, sah sich bestätigt: „Wir waren überzeugt, dass dies eine gute Investition ist.“ Der Fördervermittler hatte das Projekt mit 150 000 Euro aus Europamitteln bezuschusst.

Wehrführer Axel Meyer bemerkte, dass die 13 Monate Bauzeit wie im Flug vergangen seien und lobte Fahrzeughalle und Umkleideräumlichkeiten: „Das ist jetzt ein ganz anderer Schnack.“

„2008 haben wir den Stein ins Rollen gebracht, viele Steine in der Zwischenzeit bewegt und zahlreiche Stolpersteine aus dem Weg geräumt. Heute haben wir freundliches, lichtdurchflutetes Gebäude für unsere Feuerwehr. Das macht mich stolz“, schloss Ostmeier ihre Rede.

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erstellt am 10.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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