Wieder Autoaufbrüche in Serie

Einbruch-Serie in der Rolandstadt: Diebe haben es vor allem auf technisches Inventar hochpreisiger  Fahrzeuge abgesehen.
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Einbruch-Serie in der Rolandstadt: Diebe haben es vor allem auf technisches Inventar hochpreisiger Fahrzeuge abgesehen.

Täter klauen Navigationssysteme aus Wedeler Fahrzeugen / Allein diese Woche schon mindestens elf Diebstähle / Kripo hofft auf Hinweise

shz.de von
06. Februar 2014, 16:00 Uhr

Autoknacker sind wieder in Wedel unterwegs. Allein diese Woche wurden bereits mindestens elf Fahrzeuge aufgebrochen. Die Beute der Kriminellen: fest eingebaute Navigations- und Kommunikationssysteme aus Autos der Marken BMW und Mercedes.

Bereits vor drei Wochen waren mehrere Autos geknackt worden, vorwiegend BMWs. Die Polizei geht von einer Serie aus. So handele es sich wahrscheinlich um verschiedene Täter oder Tätergruppen, die jeweils nachts in einem Ort Autos knacken und es auf Navis und Radios abgesehen haben.


Polizei ruft zur erhöhten Wachsamkeit auf


Die Diebe schlugen jeweils in den Nächten von Montag auf Dienstag und von Dienstag auf Mittwoch in der Rolandstadt zu. Am Dienstagmorgen waren mindestens fünf Fahrzeuge in den Straßen Lülanden, Goldregenweg, Trischenstraße, Scharnhörnstraße und Königsberger Straße ausgeräumt.

In der darauffolgenden Nacht suchten sich die Autoknacker ihre Beute im Moorweg, in der Heinestraße, im Sandlochweg und im Quälkampsweg sowie in der Gerhard-Hauptmann-Straße und im Haidbrook. Bereits bis gestern Mittag meldeten sich sechs Autobesitzer bei der Polizei, die von dieser jüngsten Tatserie betroffen waren.

Seit Mitte Januar sind solche Diebstähle vermehrt aufgetreten, vor allem in den Kreisen Pinneberg und Segeberg. Die Polizei ruft deswegen zur erhöhten Wachsamkeit auf. Und appelliert an die Bürger: Verdächtige Personen, die in Straßen und auf Privatgrundstücken gesehen werden und möglicherweise die Gegend ausspionieren, sollen sofort über die Notrufnummer 110 gemeldet werden.

Außerdem haben Ermittlungen des vergangenen Jahres ergeben, dass die Täter ihre Beute zum Teil in Plastiktüten in Gebüschen versteckt haben, um sie dort später – möglicherweise mit Fahrzeugen – abzuholen. Auch in diesem Zusammenhang bittet die Polizei um die Aufmerksamkeit und Mithilfe der Bürger.




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