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Wedel-Schulauer Tageblatt

20. August 2017 | 02:44 Uhr

Haseldorf : Wie Moore das Klima retten können

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Ausstellung im Elbmarschenhaus in Haseldorf über Feuchtbiotope läuft bis Anfang Januar.

Haseldorf | Von den 145.000 Hektar Moor in Schleswig-Holstein sind etwa 130.000 Hektar entwässert und setzten pro Jahr Treibhausgase frei, die so klimaschädlich sind, wie 2,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid – etwa acht Prozent an den Gesamtemissionen des Bundeslandes. Durch Wiedervernässung könnte der Ausstoß von Treibhausgasen nicht nur reduziert, sondern sogar Emissionen gebunden werden. Wie wichtig Moore hinsichtlich des globalen Klimaschutzes sind, ist ein Aspekt der Ausstellung „Vom Wohl der Moore“, die seit Donnerstag im Elbmarschenhaus zu sehen ist.

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat die Ausstellung konzipiert, die die verschiedensten Gesichter der Moore präsentiert – auch lokaler wie dem Tävsmoor, dem Haselauer Moor oder dem Buttermoor. „Neben Niedersachsen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sind wir eines der moorreichsten Bundesländer“, erklärte Rita Jansen vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bei der Ausstellungseröffnung. „Die Ausstellung soll zeigen, was alles an einem Moor hängt und welche Bedeutung es hat“, so Jensen. Auf elf Aufstellern werden die Moore als „Multitalente der Landschaft“ vorgestellt – von der Entstehung über die Nutzung bis zum Schutz und der Renaturierung. Derzeit arbeite das Landesamt an einer umfangreichen Informationsbroschüre, die Anfang 2015 veröffentlicht werden soll.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Januar 2015 während der Öffnungszeiten des Elbmarschenhauses, Mittwoch bis Sonntag von 10 Uhr bis 16 Uhr zu sehen. Über die Feiertage vom 22. Dezember 2014 bis zum 5. Januar 2015 bleibt die Ausstellung allerdings geschlossen.

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erstellt am 17.Nov.2014 | 16:00 Uhr

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