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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. August 2017 | 14:14 Uhr

Wedel : Wie geht es nach der Schule weiter?

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Veranstalter mit Resonanz auf ersten „parentum Eltern+Schülertag“ zufrieden. 100 Gesprächstermine im Vorfeld vereinbart.

Wedel | „Ich freue mich, dass die Veranstaltung hier stattfindet und bin sehr gespannt“, erklärte Ulrike Quadfasel. Die Rektorin der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule Wedel war Gastgeberin des ersten „parentum Eltern+Schülertags“ in der Rolandstadt. Auf eine große Eröffnung mit Reden wurde verzichtet, da Eltern und Schüler im Vorfeld Termine mit den 15 ausstellenden Unternehmen und Institutionen vereinbaren konnten und nicht direkt zum Beginn um 15 Uhr da sein mussten „Die Resonanz war sehr gut“, erklärte Kathrin Kunderding vom Institut für Talententwicklung (IfT), das für die Organisation verantwortlich war. 100 Gesprächstermine hatte sie an die Aussteller vermittelt.

Die Messe richtete sich vor allem an Schüler mit mittlerem Abschluss und Abitur. Das wusste auch Uwe Frehn, Inhaber der Unternehmensgruppe 24-7. Im Gespräch mit Lehrern und Schülern scherzte er: „Bei uns haben alle Auszubildenden Abitur. Ich bin die Ausnahme, aber mir gehört ja auch das Geschäft.“ Anhand eines Gesellenstücks zeigte er nicht nur, worum es in der Kältetechnik geht, sondern erklärte auch die Aufstiegschancen vom Auszubildenden zum Gesellen und zum Meister. Doch nutzten viele Besucher zunächst einmal die Chance, sich überhaupt über die beruflichen Möglichkeiten zu informieren, eigene Interessen zu entdecken.

Das hatte auch die Veranstalterin anhand der Anmeldungen festgestellt. Die meisten Nachfragen gab es nach der Ausbildung zum Verwaltungsangestellten bei der Stadt Wedel. „Dahinter folgten der Persönlichkeitstest bei der ‚Villa‘ und allgemeine Berufsberatung“, erklärte Kunterding beim Blick auf die Auswertung.

Dabei gaben auch die Berufsberater Siegfried Walther und Kerstin Macherey von der Agentur für Arbeit Hilfestellung. In der Aula der Schule referierten sie zum Thema „Gut informiert in die Berufs- und Studienwahlbegleitung“. „Viele Schüler wissen noch gar nicht, wo der Weg hinführen soll“, erklärte Walther.

Wie man die Zeit nach der Schule sinnvoll nutzen und sich ökologisch engagieren kann, erklärten Lara Göhl und Miriam Gulba, die Uwe Helbing, Gruppenleiter des Naturschutzbundes (NABU) begleitet hatten. Beide absolvieren derzeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) und konnten den Interessenten daher aus erster Hand berichten.

Neben Eltern und Schüler nutzten auch viele Lehrer die Chance für den direkten Kontakt mit den Unternehmen. „Für uns ist es wichtig zu wissen, was überhaupt von den zukünftigen Auszubildenden gefordert wird“, erklärte Birgit Pausmer, Konrektorin der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule Wedel. Eine finale Bewertung der Veranstaltung wollte sie aber nicht abgeben: „Da muss man abwarten, wie viele Ausbildungsplätze sich am Ende ergeben. Erst dann kann man von gut oder schlecht reden.“

Das IfT Institut für Talententwicklung organisiert bundesweit über 60 parentum-Eltern+Schülertage für die Berufswahl. Die Bundesbildungsministerin Prof. Johanna Wanka ist die Schirmherrin großer Teile der IfT-Aktivitäten – so auch in Wedel.
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erstellt am 20.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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