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Hetlingen : Wenig Interesse an Mehrgenerationenhaus

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Das Projekt Mehrgenerationenhaus in Hetlingens neuem Baugebiet Achter de Kark bleibt das Sorgenkind des Areals.

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2013 | 00:33 Uhr

Alle Bauflächen sind verkauft, viele Häuser stehen bereits, die Endstraßenbauarbeiten laufen, im September soll es mit den gemeindlichen Pflanzarbeiten losgehen: Doch das 1230 Quadratmeter große Grundstück gleich hinter der Kapelle liegt brach. Investoren, die Interesse an der Realisation des „Altengerechten Wohnens in Hetlingen“ zeigten, sagten im Juni dieses Jahres per Mail ab. Jetzt will die Gemeinde wieder dort anknüpfen, wo sie schon einmal war: bei einer Bauherrengemeinschaft.

Das beschlossen die Mitglieder des Bauausschusses auf ihrer jüngsten Sitzung. Mit einer Informationsveranstaltung soll erneut für Interesse an dem Gemeinschaftsprojekt Seniorenwohnungen geworben werden. Die Idee: Bis zu acht private Investoren tun sich zusammen und stemmen die Realisation als Bauherren-Gruppe.

Das Gute an diesem Angang: Damit sind die 5000 Euro, die die Gemeinde bereits für Vorplanungen ausgegeben hat, nicht verloren. Hetlingen hatte die Uetersener Architektin Ute Bargmann beauftragt, erste Ideen für das konkrete Baugebiet zu Papier zu bringen: Anriss und Grundrisse, wie altersgerechtes Wohnen im Achter de Kark verwirklicht werden könnte, gibt es also bereits. Und Bargmann ist auch bereit, weiterhin mitzugestalten.

Dass es ebenso Interesse von Seiten der Bürger gebe, so versicherten es sich die Ausschussmitglieder auf der Sitzung gegenseitig, zeige die Auswertung einer anonymen Anfrage vor etwa einem Jahr, die damals 69 Menschen positiv beantworteten. Nun müsse das Projekt erneut ordentlich beworben werden. Voraussichtlich am Mittwoch, 23. Oktober, soll die Infoveranstaltung im Hetlinger Treff (Hauptstraße) stattfinden. Als Ausweichtermin wurde der 22. Oktober avisiert.

Auch in einem weiteren Thema setzt der Bauausschuss auf das Engagement seiner Bürger: beim Thema Pflege der gemeindlichen Grünanlagen. Die Beschwerden über unzureichende Instandhaltung nähmen zu, der Bauhof sei überlastet, die Situation werde nicht besser, besonders weil die zu bearbeitenden Flächen größer werden – so die Analyse. Da könnten doch Patenschaften initiiert werden, hieß es im Ausschuss. Gerade wenn Bürger, Gruppen oder Vereine die Grünflächen – nach einer Grundsanierung – gärtnerisch selbst gestalten könnten, würden sie eine weitere Pflege sicherlich übernehmen, so Bürgermeisterin Barbara Ostmeier: „Im Haferkamp klappt es hervorragend.“ Nun soll für weitere Patenschaften geworben werden.

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