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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. November 2017 | 15:26 Uhr

Wedel : Weichenstellung für den Norden

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Verwaltung will Votum für Siegerentwurf des städteplanerischen Wettbewerbs als Grundlage für weitere Planungen.

shz.de von
erstellt am 02.Jun.2015 | 10:00 Uhr

Wedel | Das Preisgericht hat entschieden – jetzt ist es an der Politik, Weichen für den neuen Stadtteil Wedel Nord mit bis zu 800 Wohneinheiten zu stellen. Heute soll der Fachausschuss den Siegerentwurf des städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs absegnen, der dann Grundlage für die weiteren Planungen sein wird. Um eine breite, verlässliche Basis für das weitere Verfahren zu haben. Denn, so heißt es verwaltungsseits: Erste Projektentwickler klopfen bereits an. Auch Bedenken und Korrekturen der „Grünen Vernetzung für Wedel“, so der Konzept-Titel, sollen bereits berücksichtigt werden.

Mit Grünzügen, die einzelne Quartiere im Gesamtgebiet verbinden und im Süden schaffen zur bestehenden Bebauung im Bereich Lülanden kommt die Vision der Planer aus Norderstedt und Hamburg daher. Im Süden siedeln die Architekten Schule, Kita und Nahversorgung an. Erschlossen wird das Gebiet von außen, Durchgangs- und Querverkehr soll es nicht geben.

Stichwort Verkehr: Da sehen Preisgericht und Verwaltung die größten Knackpunkte des Entwurfs. So solle die innere Erschließung überdacht werden, um eine Belastung der bestehenden Bebauung an der Aastwiete und am Steinberg zu reduzieren. Auch sollen die nördlichen Quartiere besser an den ÖPNV angeschlossen werden. Was die Voßhörntwiete angeht, die in Wedel stets als Teil der Nordumfahrungstrasse und als Erschließung für das neue Wohngebiet gehandelt wird: In dem Bereich soll die Bebauung grundsätzlich überdacht werden. Zudem ist die Voßhörntwiete selbst als Erschließung für die nördliche Bebauung hinsichtlich der Leistungsfähigkeit zu überprüfen. Die Quartiere des 40 Hektar-Gebiets selbst gliedern sich in „Wohnhöfe“, die eine räumliche und soziale Verbindung für jeweils etwa 30 Wohneinheiten bilden sollen. Dort steht die Frage im Raum, ob tatsächlich private Wohnwege geeignet sind und inwieweit die Stichstraßen sich etwa hinsichtlich der Müllabfuhr eignen oder ob nicht lieber Ringstraßen geplant werden. Auch die schmale Öffnung des Grünzugs zur Aschopstwiete sollte laut Verwaltungsvorlage großzügiger gestaltetet werden. Der Planungsausschuss tagt ab 18 Uhr im Rathaus.

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