zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

23. September 2017 | 18:37 Uhr

Weg frei für die Zukunftsschule

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Schulverband Regionalschule Moorrege will Holm als Mitglied aufnehmen / Für 800 000 Euro sollen Mensa und Küche entstehen

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Die Weichen für die Zukunft sind gestellt: Während der Sitzung des Schulverbands Regionalschule Am Himmelsbarg Moorrege (Regmo) am Montagabend wurden einstimmige Beschlüsse gefällt. In den kommenden Monaten werden 800 000 Euro investiert, damit aus der Regionalschule mit mehr als 240 Schülern zum Beginn des Schuljahres 2014 / 2015 eine Gemeinschaftsschule werden kann.

Zudem wurde dem Aufnahmeantrag Holms zugestimmt. Beitrittsverhandlungen mit Holms Bürgermeister Walter Rißler (CDU) werden nun Verbandsvorsitzender und Moorreger Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU, Foto) sowie sein Vize- und Haseldorfer Bürgermeister Uwe Schölermann (CDU) führen.

Dreh und Angelpunkt für grünes Licht vom Kieler Kultusministerium für das offene Ganztagskonzept war die Einrichtung einer Mensa. Hinter den Kulissen wurde über die Frage monatelang intensiv gerungen. So war beispielsweise im Gespräch, die Schüler in der Gaststätte „Grando Sukredo“ essen zu lassen – aber das hinter der Mehrzweckhalle gelegene Restaurant befindet sich nicht auf dem Schulgelände. Architekt Arne Neumann stellte die Umbaupläne vor. Neben dem Schulkomplex befindet sich ein Gebäude, in dem bisher der Hausmeister seine Werkswohnung hat und die Heizung untergebracht ist. Der Hausmeister hat zum 31. Mai die Wohnung gekündigt. In dem Flachdachgebäude sollen in Kürze Um- und Anbaumaßnahmen starten.

Geplant ist eine „Cook and Chill“-Küche, in der Tiefkühlessen zubereitet werden kann. Die Mensa soll 84 Plätze haben, der Mittagstisch in zwei Schichten gereicht werden.

Ob weitere 400 000 Euro für eine neue Lehrküche ausgegeben werden sollen, steht noch in den Sternen. Für diesen zweiten Bauabschnitt soll erst ein Gesamtkonzept erstellt werden, in dem festgeschrieben wird, ob der Schulbetrieb künftig zwei- oder dreizügig laufen soll. Schulleiterin Karen Frers (Foto): „Schüler, Eltern und Lehrer hoffen auf den ganz großen Schritt.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen