Fundbüro 2.0 : Wedeler Verwaltung schafft digitale Datenbank

Arbeiten zukunftsorientiert: Teamleiter Danny Herker und Verwaltungsmitarbeiterin Tanja Möhlenbrock haben das digitale Fundbüro in Wedel eingeführt.
Arbeiten zukunftsorientiert: Teamleiter Danny Herker und Verwaltungsmitarbeiterin Tanja Möhlenbrock haben das digitale Fundbüro in Wedel eingeführt.

Der Service bietet den Nutzern die Möglichkeit losgelöst von Öffnungs- oder Sprechzeiten nach ihren verlorengegangenen Gegenständen zu suchen.

shz.de von
24. Januar 2017, 14:00 Uhr

Wedel | „Wir wollen am Zahn der Zeit bleiben“: So erläuterte Tanja Möhlenbrock, Verwaltungsfachangestellte und Fundbüroverwalterin im Rathaus Wedel, den Grund für die Digitalisierung der Fundstücke in der Stadt Wedel. „Damit stärken wir auch das Bild der bürgernahen Verwaltung hier bei uns“, ergänzte Danny Herker, Teamleiter im Einwohnermeldeamt. So wolle man den Wedelern die Suche nach verlorenen Besitztümern erleichtern, fügte er hinzu. „Die Bürger haben nun die Chance, ganz bequem von zu Hause aus das tagesaktuell geführte Fundbüro zu erreichen und zu sehen, ob es einen Eintrag gibt, der sie betrifft“, so der Teamleiter. Ferner sei man dadurch auch losgelöst von Öffnungs- oder Sprechzeiten und müsse nicht vorbeikommen oder anrufen, betonte Herker den Nutzen. „Aber auch für uns ist das eine Entlastung“, sagten die beiden einstimmig. „Ich habe bereits einige Anrufer auf das Internetangebot hingewiesen“, berichtete Möhlenbrock.

Dabei sei das Projekt schnell umgesetzt worden. „Es hat zwei Wochen gedauert, bis wir mit dem Angebot auf unserer Homepage starten konnten“, berichtete Herker über die Entstehung. Auf lange Sicht würde sich der Mehraufwand definitiv lohnen, die Daten jetzt online bereitzustellen, hob er hervor. Aktuell würden auf der Seite nur die Fundstücke aus dem laufenden Jahr gelistet werden – alle Sachen, die aus dem Jahr 2016 stammten würden noch nach dem „alten, System betreut werden“, erläuterte Möhlenbrock.

Aktuell wurde der Internetauftritt, der auf Anregung aus den eigenen Reihen eingeführt wurde, nach den Vorstellungen der Mitarbeitern gestaltet. „Wir werden aber gern die Wünsche der Bürger berücksichtigen“, betonte die Fundbüroverwalterin.

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