Konzert : Wedeler Bands rocken die Villa

<p>Wedels älteste Schülerband „Smirnoff“: Ralf Hitzigrat (von links), Holger Hester, Gustav Wenk und Manuel Bonhoff. </p>
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Wedels älteste Schülerband „Smirnoff“: Ralf Hitzigrat (von links), Holger Hester, Gustav Wenk und Manuel Bonhoff.

„Don’t kill the Octopus“ und „Smirnoff“: Kulturverein Tidenhub setzt auf regionale Gruppen.

shz.de von
15. Mai 2017, 16:00 Uhr

Wedel | Aber hallo, da ging die Post ab: Gleich zwei Rock-Granaten hatte der Kulturverein Tidenhub gewonnen, in einem Doppelkonzert in der Villa am Sonnabendabend ordentlich Dampf zu machen. Auch wenn ESC und Regen manchen Musikfan vorm Fernseher hielten, war das Jugendzentrum am Mühlenteich dank zahlreicher Fans dennoch gut besucht.

Den rockigen Abend eröffnete die junge Band „Don’t kill the Octopus“, die aus den Wedeler Musikern Lea Kock am Bass, Daniel von Holten an der Gitarre und Leif von Kostka am Schlagzeug besteht. Ihre zwischen Indie-Rock, Pop und Punk angesiedelte Musik überzeugte vom ersten Riff an, auch wenn man sich manchmal noch etwas mehr Tempo gewünscht hätte. 16 Stücke hatte das seit 2015 gemeinsam auftretende Trio im Gepäck, mit denen es das Villa-Publikum in Stimmung brachte. „Wir wollen mit unserem ehrenamtlichen Engagement auch jungen Bands Chancen zu Auftritten geben“, so Tidenhub-Sprecherin Marion Lück während der Set-Pause. Tidenhub hat sich zum Ziel gesetzt hat, Kultur wie Rockkonzerte auf regionaler Ebene zu realisieren und so Amateurbands Auftrittsmöglichkeiten zu verschaffen. Da Tidenhub von vielen helfenden Händen lebt, werden noch Unterstützer und Helfer mit Faible für Rockmusik gesucht.


Nach der Pause wurde es richtig laut

Nach der Pause wurde es richtig laut. Wedels laut Eigenwerbung älteste Schülerband „Smirnoff“ enterte die Bühne und gab ihren Fans alles. Die Hardrock-Band mit Holger Hester am Bass, Manuel Bonhoff und Ralf Hitzigrat an den Gitarren sowie Gustav Wenk am Schlagzeug begeisterte mit ihren Coverversionen der rockigen Siebziger und Achtziger wieder einmal ihre Zuhörer und brachte sogar einige zum Tanzen.

„Ich finde es gut, dass es solche Konzerte in Wedel noch gibt“, meinte Ulrike Wohlfahrt, die mit Freunden in die Villa gekommen war. Ihr gefiel besonders die Musik von „Don’t kill the Octopus“ und sie findet die Arbeit von Tidenhub absolut unterstützenswert.

An den zufriedenen Gesichtern der Gäste war abzulesen, dass der Abend ein Erfolg war. Und Lück ist fest entschlossen, sich weiterhin für Freunde der Rockmusik stark zu machen. Tidenhub trifft sich jeden ersten und dritten Donnerstagabend in der Villa. Wer sie dabei unterstützen möchte, wende sich unter Telefon (0172) 9.11.80.37 direkt an sie.

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