Unterkunftsbau in der Heinestraße : Wedel will das Baurecht

So sieht der aktuelle Planungsstand für den Bau aus.
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So sieht der aktuelle Planungsstand für den Bau aus.

Zum nächsten Planungsausschuss legt die Verwaltung eine Beschlussvorlage für die notwendige B-Plan-Änderung vor.

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03. Mai 2016, 12:15 Uhr

Wedel | Während die Politik noch über eine Verschiebung der Kreditaufnahme für die geplante Unterkunft auf dem Parkplatz Heinestraße ins Jahr 2017 streitet, will die Stadt jetzt die Voraussetzungen für den Bau schaffen. Zum nächsten Planungsausschuss legt die Verwaltung eine Beschlussvorlage für die notwendige B-Plan-Änderung vor. Eine Vorlage, mit der sich auch das Projekt selbst weiter konkretisiert.

Demnach soll der Komplex zwei Gebäude mit zwei Vollgeschossen umfassen und nicht den gesamten Parkplatzbereich einnehmen. Gemäß der Begründung der B-Plan-Änderung sollen neun der derzeit 35 Parkplätze erhalten bleiben. Daneben kommen Stellflächen für Glas- und Papiercontainer. Der Bau soll auf dem nördlichen Teil des Areals an der Ecke Hasenkamp / Heinestraße entstehen. Baugrundstücksgröße: 938 Quadratmeter.

Die Wohnunterkunft solle zunächst zur Unterbringung von Flüchtlingen, Asylbegehrenden und Wohnungslosen dienen, später gegebenenfalls als Studentenwohnheim umgenutzt werden, heißt es in der Vorlage. Nach aktuellem Planungsstand solle Wohnraum für 20 bis 25 Personen entstehen, unter anderem geeignet für die Belegung mit Familien. In einer beispielhaften Darstellung sind die zwei Gebäudeteile so arrangiert, dass sie einen Innenhof bilden, in dem auch der Zugang zu den Häusern ist. Die Obergeschoss-Wohnungen sollen über Laubengänge erreichbar sein. Geplant sei, die Gebäudekörper in einer schnell zu errichtenden und flexiblen Holzmodulbauweise zu erstellen. Der Planungsausschuss tagt am Dienstag, 10. Mai, ab 18 Uhr öffentlich im Rathaus.

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