Wedel fährt 94 111 Kilometer ein

Top-Ergebnis bei Stadtradeln-Aktion für die Rolandstadt / 549 Teilnehmer sparen 13 505,7 Kilogramm CO2 ein

shz.de von
26. Juni 2018, 16:00 Uhr

Auf den letzen Metern hin zum Nachmeldeschluss war es zeitweise ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende hatte Wedel dann jedoch klar die Kreisstadt überholt: Mit 95 111 registrierten Kilometern hat die Rolandstadt bei Stadtradeln 2018 nicht nur Pinneberg mit gut 4000 Kilometern hinter sich gelassen und kreisweit hinter Elmshorn den zweiten Platz von sechs beteiligten Kommunen geholt. Das Ergebnis toppt auch die bisherige Wedeler Bestmarke um mehr als 22 000 Kilometer. „Grandios“, hieß es denn auch gestern als Spontan-Fazit von Stadtsprecher Sven Kamin, der als Stadtradel-Star drei Wochen lang den Wagen in der Rathaus-Tiefgarage stehen gelassen und selbst mehr als 500 Kilometer abgespult hatte. „Ich denke, das Hammer-Wetter wird viel zum Erfolg beigetragen haben“, so Kamin. Auch könnte der verstärkte Einsatz von E-Bikes der Bilanz 2018 gut getan haben, mutmaßt der Stadtsprecher, der sich auch beeindruckt zeigte von der Fülle an Aktionen, die im Zuge des Stadtradelns von Wedelern auf die Beine gestellt wurden.

Spannend: Das bisherige Top-Ergebnis kam zustande, obwohl merklich weniger Rolandstädter sich für die Aktion registriert hatten als im Vorjahr: Seinerzeit haben es 628 Radler auf 66 274 Kilometer gebracht. In diesem Jahr hatten insgesamt 549 aktive Pedalisten teil am Erfolg. Allein die „Miniflitzer“ der Moorwegschule stellten 221 Teilnehmer, die sich mit 19 323 Kilometern an die Spitze schoben, gefolgt von der Radgemeinschaft Wedel mit 16 321 Kilometern von 19 hochaktiven Radlern und dem Johann-Rist-Gymnasium, das 60 Teilnehmer stellte und 9282 Kilometer einfuhr. Insgesamt waren für 28 Wedeler Teams Menschen fast aller Alterklassen in den Sattel gestiegen.

Übrigens: 95 111 geradelte Kilometer, das bedeutet laut Klima-Bündnis als Stadtradeln-Veranstalter eine Kohlendioxyd-Ersparnis von 13 505,7 Kilogramm. Und das ist es letztlich, worauf es bei der Initiative eigentlich ankommt.

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