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Vielfältiges Informationsangebot : Wedel: Eine Messe zum Leben im Alter

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Fast alle Angebote dienten einem besseren und bequemeren Leben im Alter.

Wedel | Fast 700 Besucher registrierte das Organisationsteam der dritten Seniorenmesse, Grada Jakobs-van Drie, Giesela Rawald, Katrin Rommel, Bettina Baumann, Florian Heuwer und Peter Schilling. Für sie alle unterbrach KViP-Busfahrer Peter Pommerenke seinen Urlaub, fuhr mit einem Linienbus vor und zeigte, wie man leicht und sicher mit einem Rollator ein- und aussteigt. Zweites Fahrzeug vor der TSV-Halle war das Hör-Mobil der Fördergemeinschaft Gutes Hören. Jana Schumacher vom Fachgeschäft Stropahl saß am Kontrollpult und prüfte auf Wunsch das individuelle Hörvermögen.

In der Halle konnte man beim TSV in Reha-Sportarten hineinschnuppern. Tanzen im Sitzen, Fingerübungen, Balancetraining und Anregendes für die grauen Zellen waren zum Mitmachen gedacht. 20 Aussteller hatten Stände aufgestellt. Am Tisch des Seniorenbeirats gaben Dagny Henning, Herbert Röttger und Rolf Wasmers Fragebögen aus. Sie sammelten Einschätzungen der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung in Wedel.

Die Stadtbücherei hatte Spiele, Bücher und Hörbücher dabei. Die Bibliothekarinnen Veronika Trottenberg und Natascha Haas sowie Antje Alpers vom Förderverein beantworteten Fragen. Bärbel Kuhlmann war eine der vielen, die sich hier Anregungen suchten.

Am Stand des DRK berieten Elba Kubat und Birgit Stockmann. Gudrun Jensch hatte einen Sturz noch frisch in Erinnerung und wollte sich deshalb über das Hausnotruf-System des Roten Kreuzes informieren.

Die Organisatoren: Grada Jakobs-van Drie (v. l.), Giesela Rawald, Katrin Rommel, Bettina Baumann, Florian Heuwer und Peter Schilling.
Die Organisatoren: Grada Jakobs-van Drie (v. l.), Giesela Rawald, Katrin Rommel, Bettina Baumann, Florian Heuwer und Peter Schilling. Foto: Karl-Heinz Stolzenberg
 

Karsten Drewes schwang sich bei Patrik Rendel von Thies Medicenter zur Probefahrt auf ein Elektromobil. Hannelore Gentz probierte einen Rollator aus, denn sie wollte für ihre Mutter einen Gerät beschaffen. Nebenan beriet das Fahrradhaus Langbehn aktive Senioren über sicheres und gesundes Radfahren.

Fast alle Angebote dienten einem besseren und bequemeren Leben im Alter: Modisches gehörte dazu, festes Schuhwerk, praktische Möbel. Wer mehr an Pflege brauchte, fand Rat bei ambulanten Diensten oder den Seniorenheimen. Hier stellten sich das AWO-Wohn- und Service-Zentrum, die Wohnanlage der Johanniter, die Kursana-Residenz, das Graf-Luckner-Haus und das Pflegeheim Heuwer vor. Aber auch der letzte Abschied will bedacht sein. Rechtsanwälte boten ihre Dienste an, der Ambulante Hospizdienst und ein Bestattungsinstitut.

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