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Wedel-Schulauer Tageblatt

12. Dezember 2017 | 10:16 Uhr

Rolandstadt : Wedel bleibt Basketballhochburg

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Rolandstadt entsendet dieses Jahr vier Schülermannschaften zum Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“.

shz.de von
erstellt am 30.Apr.2015 | 16:00 Uhr

Wedel | „Ihr seid Teil einer langen Tradition“, schwor Anke Kjer, stellvertretende Schulleiterin des Johann-Rist-Gymnasiums (JRG) die 36 Basketball-Asse aus der Rolandstadt ein. Die Schülerinnen und Schüler reisen am kommenden Dienstag nach Berlin, um dort auf Korbjagd zu gehen. Vier Mannschaften schickt Wedel in die Bundeshauptstadt, wo die Teams am Finale von „Jugend trainiert für Olympia“ teilnehmen.

Qualifiziert haben sich die Schüler, in dem sie den Landestitel in ihren jeweiligen Kategorien gewonnen haben. Die Dominanz der JRG-Spieler hat Tradition. Besonders groß ist in diesem Jahr die Freude, weil erstmals eine Mannschaft von der Gebrüder-Humboldt-Schule (GHS) zur Endausscheidung fahren darf. Bei den Kreismeisterschaften traten die beiden Bildungseinrichtungen noch gegeneinander an, jetzt werden sich die Teams gegenseitig in Berlin anfeuern.

„Der Erfolg basiert auf der Vereinsarbeit des SC Rist Wedel“, betont Britt Bollinger, die Kontaktlehrerin für die erfolgreiche Mädchenmannschaft des JRG. Alle Spielerinnen und Spieler sind in dem Verein aktiv, der 1968 von Lehrern des Gymnasiums gegründet wurde. In den beiden Schulen wird daher auch nicht regelmäßig trainiert. Grundlagen und Feinschliff im Umgang mit dem orangefarbene Ball erhalten die Jugendlichen beim SC Rist. Die Koordinatoren an den Schulen wählen die Mannschaften in Absprache mit den Vereinstrainern aus. „Neben den basketballerischen Fähigkeiten berücksichtigen wir auch schulische Leistungen und soziale Kompetenz“, betont Bollinger.

An Begeisterung für den Sport mangelt es in der Rolandstadt nicht. Die erste Mannschaft des SC Rist spielt gerade um die Meisterschaft der Pro B, der dritthöchsten Spielklasse. in Hamburg überzeugen die „Towers“ in Wilhelmsburg in ihrer ersten Pro-A-Saison. Und auch wenn Dirk Nowitzki, die Überfigur der deutschen Korbjäger, langsam in der amerikanischen Profiliga NBA dem Karriereende entgegensteuert – mit dem jungen Dennis Schröder von den Atlanta Hawks steht dessen Nachfolger bereits in den Startlöchern. Vorbilder gibt es also genug für die Wedeler Nachwuchsspieler. Manchmal auch zu Hause. Bollinger: „Viele unserer Spieler haben Eltern, die selbst einmal aktive Basketballer waren.“

Vom 5. bis zum 9. Mai messen sich die Schüler von JRG und GHS in Berlin nun mit den Besten der Republik. Die Konkurrenz ist stark, vor allem durch die Sportschulen aus den Neuen Bundesländern. Hoffnungen auf den Titel macht sich Bollinger daher nicht. „Da muss man realistisch bleiben. Wir wollen mit möglichst vielen Teams unter die letzten acht kommen.“ Beste Wünsche für den Wettkampf gab es bei der Verabschiedung in der Aula des JRG auch von Bürgermeister Niels Schmidt (parteilos). Die Provinzial-Versicherung und die Stadtsparkasse Wedel statteten die Teams mit Trainingsjacken und Rucksäcken aus.

Der SC Rist Wedel wurde 1988, 1997 und 2004 mit dem „Grünen Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ ausgezeichnet“. Der SC Rist ist in sämtlichen Leistungsrunden des Hamburger Basketball Verbandes vertreten. Es bestehen  Beteiligungen an Teams in allen drei Jugend-Bundesligen: Die Metropolitan Baskets Hamburg gehen in der weiblichen U17-Bundesliga WNBL an den Start. In enger Zusammenarbeit mit dem Kooperationsteam Piraten Hamburg spielen die männlichen Talente in der U16-Bundesliga JBBL sowie in der U19-Bundesliga NBBL.
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