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Senioren machen mobil : Von Musical bis Drama ist alles dabei

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Das Programm erstreckt sich diesmal über alle Theatergenre hinweg.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2017 | 13:00 Uhr

Wedel | In Gemeinschaft bereitet ein Theaterbesuch noch mehr Freude. Das wissen auch die Aktiven von Senioren mobil. In guter Tradition studieren sie zu jeder neuen Spielzeit die Angebote der Hamburger Bühnen und stellen fürs Wedeler Publikum einen eigenen kleinen Aboplan zusammen. So auch in diesem Jahr. Herausgekommen sind wieder vier Aufführungstermine. Die verteilen sich in regelmäßigen Abständen über die kalte Jahreszeit hinweg. Von November bis März geht es jeweils einmal im Monat ins Theater. Nur im Februar gibt’s abofrei.

Das Programm erstreckt sich diesmal über alle Theatergenre hinweg. Teilnehmer dürfen sich nicht nur über den Besuch eines Musicals freuen. Neben Schauspiel und Komödie steht sogar ein echter Klassiker in der Auswahl. Los geht es am 12. November mit dem Kultstück „Der bewegte Mann“. Das Altonaer Theater, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Romane auf die Bühne zu bringen, hat den Comic von Ralf König als Musical fürs Theater eingerichtet. Voller Witz und Ironie wird eine Geschichte um Liebeswirren erzählt, die mit allen Klischees sowohl hetero- als auch homosexueller Beziehungen spielt. Dabei treibt jede der Figuren doch eigentlich das Gleiche an, nämlich die Sehnsucht nach der großen Liebe.

Am 8. Dezember geht es in die Hamburger Kammerspiele. Dort steht das Schauspiel „Die Jungs im Herbst“ von Bernhard Sabath als Wiederaufnahme der Uraufführung auf dem Programm. Hardy Krüger junior und Stephan Benson spielen in dem Stück die beiden Mark-Twain-Charaktere Tom Sawyer und Huckleberry Finn, die sich als Erwachsene am Mississippi wiedertreffen und an einem Abend offener Bekenntnisse und Erinnerungen eine neue Annäherung versuchen.

Klassisch wird es am 23. Januar im Ernst-Deutsch-Theater. Dann steht Schillers Drama „Maria Stuart“ auf dem Programm. Das Spiel um Macht und Liebe zweier Königinnen, deren Kämpfe, Intrigen und Manipulationen die Welt Ende des 16. Jahrhunderts bestimmen, feiert erst kurz vor dem Wedeler Aufführungstermin Premiere und ist somit eine ganz aktuelle Inszenierung.

Auch das letzte Stück im Abonnement, die Komödie „Und Gott sprach: Wir müssen reden“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Hans Rath, steckt noch in der Entstehung. Zurzeit wird in Berlin in der Komödie am Kurfürstendamm geprobt, wo die Uraufführung am 5. November herauskommt. Die Wedeler Senioren bekommen die Komödie am 6. März im Winterhuder Fährhaus zu sehen. Geschieden, pleite und beruflich gescheitert: Psychotherapeut Jakob Jakobi ist vom Leben gezeichnet als er dem ebenfalls glücklosen Zirkusclown Abel Baumann begegnet, der sich für Gott hält. Mit Witz, Charme und vielen Slapstickeinfällen werden von beiden die großen Fragen des Lebens behandelt.

Die Interessengemeinschaft weist extra darauf hin, dass das Abo nur als Ganzes gebucht werden kann. „Wie gehabt werden Sie fast von zuhause abgeholt und wieder zu den vereinbarten Haltestellen gebracht“, versprechen die Organisatoren den Wedeler Abonnenten.  

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