Wedels Globetrotter : Vom Polarvirus infiziert

Neugierde: Die Eisbären kamen ganz nah ans Schiff heran.
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Neugierde: Die Eisbären kamen ganz nah ans Schiff heran.

Unterwegs auf zugefrorenen Fjorden: Das Ehepaar Thierfelder zeigt Naturfilme im Ernst-Barlach-Saal.

shz.de von
09. Oktober 2013, 16:00 Uhr

Ihre Filmvorführungen haben mittlerweile Kultstatus und eine riesige Fangemeinde. Deswegen ist es ratsam, den Kartenvorverkauf zu nutzen: Am Sonnabend, 2. November, zeigen Marlies und Hartmut Thierfelder im Ernst-Barlach-Saal (Tinsdaler Weg 44) wieder einen ihrer beeindruckenden Naturfilme.

Die beiden vom Polarvirus infizierten Globetrotter fuhren für ihr Abenteuer gleich zwei Mal ins Eis. Mitte April – „Wir hatten bereits nahezu 24 Stunden Tageslicht“ – zum nördlichsten Ort der Welt, Longyearbyen, um von dort aus Spitzbergen mit seinen zugefrorenen Fjorden, tiefverschneiten Tundratälern, hohen Gletschern und tiefen Eishöhlen von der Landseite aus zu erkunden. Und noch einmal Ende Juli, während des arktischen Sommers, mit einem zwölf Passagiere fassenden, eisgängigen Schiff ins Nordpolarmeer, um Spitzbergen mit seiner reichen Tierwelt vom Wasser aus zu erleben.

Auf beiden Reisen werden die Abenteurer von ausgewiesenen Arktis-Experten begleitet – während der ersten Tour gibt Andreas Umbreit sein Wissen weiter, auf der zweiten Fahrt leitet der Schweizer Peter Balwin die Expedition. Der Spitzbergen-Film zeigt so viele Eindrücke von Gletscherkanten, Walrossen, Eisbären und Brutfelsen, dass er zwei Stunden dauert. Eine 20 minütige Pause ist eingeplant. Die Vorführung beginnt um 17 Uhr.

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