zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

24. Oktober 2017 | 08:28 Uhr

Heist : Volle Kraft für die Kreisfeuerwehr

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Jugendwart Ernst-Niko Koberg sagt nach sechs Jahren Tschüss und bündelt seine Ressourcen für höhere Aufgaben.

Als der Heistmer Jugendfeuerwehrwart Ernst-Niko Koberg (54) sein Ausbilder-Team nach vorne bittet, sind die Männer gerührt: Individuell zusammengestellte Fotomappen für jeden der acht aktiven Ausbilder, zu denen als Ehrenmitglied auch Rolf Lütje (87) gehört, hat Koberg parat. „Wir sind ein geiles Team, ich habe die Zeit echt genossen“, sagt Koberg auf seiner letzten Jahreshauptversammlung als Jugendfeuerwehr-Chef.

Nach sechs Jahren scheidet der Mitbegründer der Heistmer Jugendwehr aus dem Amt, um sich auf seine Arbeit als Kreisjugendfeuerwehrwart zu konzentrieren, die er seit zwei Jahren leistet. „Es gibt Überschneidungen, die sich beißen“, sagte Koberg. Auch sei es gut, wenn schnellstmöglich Junge nachkämen. Für einen würdigen Abschied sorgten seine Ausbilder. Nicht nur Kay Lohse und Arne Zorn überraschten den verdutzten Jugendwart, indem sie in gegenüberliegenden Saalecken stehend die gemeinsame Zeit rekapitulierten: „All die Nasen, von denen wir nicht gedacht hätten, dass sie sich so entwickeln“, sagte beispielsweise Lohse.

Auch hatten die Ausbilder ihrem Leiter eine besondere Auszeichnung verschafft: Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne war extra gekommen, um Koberg für sein „herausragendes Engagement“ die Leistungsspange Bronze zu überreichen. Quicklebendig und agil sei die Heistmer Jugendfeuerwehr mit ihren 20 Jugendlichen. „Das ist eine sehr große Wertschätzung deiner Ausbilder, die das angeleiert haben“, sagte Wehrführer Helmut Ossenbrüggen.

Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU) lobte die Aktivitäten wie Blätterabfuhr und Fackel-Spalierstehen. „Du wirst für mich immer als Start-up-Unternehmer bei der Jugendfeuerwehr und Unterhalter bei den Senioren in Erinnerung bleiben“, so Neumann zu Koberg. Als Ausbilder wird Koberg der Truppe erhalten bleiben. „Ich bin noch Bezugsperson“, so Koberg. So viel wie bisher werde er aber nicht machen.

Von seinen Jugendfeuerwehrleuten bekam Koberg einen Geschenkkorb überreicht. „Du hast immer hinter uns gestanden und uns bestmöglich vorbereitet“, sagte der in den aktiven Dienst wechselnde Jugendleiter Henrik Groth (18). Zu seinem Nachfolger wurde Max Kölln (15) gewählt. Gruppe 1 wird nun von Arvid Maiwald und Gruppe 2 von Marco Glashoff geleitet.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen