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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. Oktober 2017 | 17:13 Uhr

Holm : Viel Spaß beim Schlägermove

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Jugendkulturwoche hat viel Resonanz hervorgerufen. Der TSV Holm und das Jugendhaus lockten mit Sport und Ausflügen.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Die Holmer Jugendkulturwoche, die Jugendpfleger Sven Kahns und der TSV organisieren, hat auch in diesem Jahr wieder viele Holmer und Hetlinger Kinder und Jugendliche zum Mosaikfliesenkleben, sportlichen Schnupperkursen und Ausflügen gelockt. „Es war ein super Erfolg“, sagt Ralf Svensson, Vize-Jugendwart des TSV Holm.

Zwei Hamburg-Touren standen in der zweiten Herbstferien-Woche auf dem Programm: ins „Miniatur Wunderland“ und zu „Hagenbecks Tierpark“. „Zunächst sind die Kinder mit großen Augen durch das Wunderland gestürmt. Dann haben wir uns die Feinheiten in allen Welten angesehen“, so Svensson. Mit 14 Teilnehmern hatte man gerechnet – 27 und ein deshalb benötigter Extrabetreuer wurden es. Beim Tierparkbesuch waren 33 Kinder. „Es war leider verregnet und so sind wir von Haus zu Haus gelaufen. Besonders die Wale und Pinguine in der Eiswelt haben die Kinder fasziniert“, sagte Svensson.

Im Holmer Jugendhaus hat Kahns die Woche über vielfältige Angebote bereitet. Ein indisches Reisgericht und chinesische Bratnudeln wurden gemeinsam gekocht, Specksteine geschliffen und zu Kettenanhängern gefertigt, oder mit Mosaikfliesen Kunsthandwerk betrieben. Es wurden Namensschilder, Bilder, Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Tafeln und vor allem Hausnummern hergestellt. Gestiftet sind die Fliesen von der Holmer Firma Pröhl. „Ohne die Spende könnten wir uns das gar nicht leisten“, sagte Kahns. Mit den acht bis 14 Kindern, die ins Jugendhaus kamen, ist der Jugendpfleger hochzufrieden. Neun Plätze hat der Werktisch. Kahns: „Die Kinder haben sich dann abgewechselt. Und sie waren sehr fleißig und engagiert.“

Zugkraft hatte auch ein zweiteiliger Selbstverteidigungskursus von Martin Lindner. Mehr als ein Dutzend Kinder lernte, wie mit Schulhofgewalt umzugehen ist, indem man sich zum Beispiel aus einem Schwitzkasten befreit.

Nicht stattfinden konnte bei nur einer Anmeldung der dreitägige Schnupperkursus Kickboxen. Auch „Karambolage-Billard“ musste mangels Interesse ausfallen. „Beim Pool hätten wir bestimmt 20 Kinder zusammenbekommen. Wie beim Kickboxen müssen wir das im nächsten Jahr vielleicht besser kommunizieren“, so Svensson.

Sportlicher Höhepunkt war der „Schlägermove“, bei dem sich etwa 35 Kinder im Baseball, Tennis, Tischtennis, Badminton und Hockey ausprobieren konnten. „Die meisten wollen einfach mal auf den Ball draufhauen, aber es gibt auch immer zwei oder drei, die Talent haben und denen man die Sportart schmackhaft machen kann“, beritet der langjährige TSV-Tennis-Trainer Malte Vorbeck (24).

Für Xenia (6) hielt der „Schlägermove“ wie beim Schwingen der „Baseballkeule“ nicht nur sportliche Premieren bereit: Beim Rangeln mit ihrem Bruder Adrian verlor sie auch ihren ersten Zahn. Svenssons Sohn Felix (9) war bei allen Angeboten dabei. Für steht fest: „Es hat Spaß gemacht.“

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