Viel Applaus für Hetlingens Wehr

Immer wieder loderten Feuer auf, aber die Jugendfeuerwehr war sofort zur Stelle und löschte die Flammen
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Immer wieder loderten Feuer auf, aber die Jugendfeuerwehr war sofort zur Stelle und löschte die Flammen

Rundfahrten im Feuerwehrauto und Probierstunde an der Löschspritze: Begeisterte Besucher beim Tag der offenen Tür

shz.de von
20. August 2018, 16:00 Uhr

„Wir können immer Mitstreiter gebrauchen“, gab Wehrführer Oliver Schönfeldt zu bedenken. Die Hoffnung, den einen oder anderen zum Mitmachen anzuregen, war denn auch einer der Gründe für den Tag der offenen Tür, zu dem die Freiwillige Feuerwehr eingeladen hatte.

Am Ende des Tages gab Schönfeldt sich gelassen: „Es hätten gern mehr Leute kommen können, aber so hatten wir mehr Zeit, uns um jeden Einzelnen zu kümmern.“ Damit sprach er auch die Aufklärung über Gefahren an, sowohl im Haushalt wie auch in der ausgetrockneten Natur. Unter anderem gehörte eine Fettlöschvorführung dazu.

Für alle, die da waren, wurde es ein erlebnisreicher Nachmittag. Die Feuerwehr hatte keine Mühe gescheut, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. Und dank guter Bewirtung mit Getränken, Fleisch vom Grill und Kuchen im Überfluss kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz.

Die erste Attraktion erwartete die Besucher bereits am Straßenrand vor der Wache: Das Löschfahrzeug LF 8 lud zur Rundfahrt durchs Dorf ein. Meistens warteten schon viele Kinder und ihre erwachsenen Begleiter an der Abfahrtstelle, wenn LF 8 von einer Runde zurückkehrte und die nächste Fuhre einsammelte. Ein Stück weiter stand der große Hingucker, das Drehleiterfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Wedel. Sogar Curt Henselmann, Taufpate des Wedeler Wehrführers Michael Rein, war aus der Rolandstadt angereist, um die Wedeler Mannschaft zu unterstützen.


Am Deich flackerten die Feuer

Richtig viel los war hinter der Wache. Dort hatte die Jugendfeuerwehr Holm-Hetlingen Spiele für Kinder und Jugendliche aufgebaut. Ein brennendes Haus war dabei, näher am Deich flammten weitere Feuer auf. Und überall durfte gelöscht werden. An anderer Stelle ging es um Geschicklichkeit: Tennisbälle mussten aus ihren Halterungen herausgespritzt werden. Die ganz Kleinen tobten am liebsten in der Hüpfburg.

Dann zeigten die Nachwuchs-Brandschützer in einer Löschübung, was sie an ihren Dienstabenden gelernt hatten. Das brachte ihnen begeisterten Applaus der Gäste ein. Jugendausbilder Kenneth Virchow war sichtlich stolz auf seine Truppe. Auch Bürgermeister Michael Rahn-Wolff (FW) genoss den Nachmittag und äußerte sich sehr zufrieden über den guten Zustand des Brandschutzes in der Gemeinde.

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