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Karten ab sofort verfügbar : Vibratoren, Shakespeare und Adel

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

22. Kleinkunstfestival auf der Batavia startet am Freitag, 21. August

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2015 | 16:00 Uhr

Wedel | „Wir könnten zwei Wochen lang jeden Tag zwei Vorstellungen geben, aber das schaffen wir einfach nicht“, sagte Angelika Strub bei der Vorstellung des Programms des 22. Kleinkunstfestivals auf der Batavia. „Es hat sich bewährt, die Veranstaltung zu entzerren und nicht jeden Tag einen Auftritt zu haben“, pflichtete ihr ihr Mann Hannes Grabau bei. Daher beginne das Festival in diesem Jahr am Freitag, 21. August, und endet am Sonntag, 8. November. „Die Veranstaltungen sind am Ende zu 95 bis 100 Prozent ausverkauft“, riet Strub zum zeitigen Kartenkauf.

Der Auftritt von „Alma Hoppe“ am Sonnabend, 5. September, sei ebenso gefragt wie der Liederabend von Anna Haentjens am Freitag, 28. August. „Da hat sich bereits eine Fangruppe aus Frankreich angekündigt, die von Anna eine Woche durch Hamburg und Schleswig-Holstein geführt wird“, so Strub.

Die Organisatoren: Hannes Grabau und Angelika Strub.
Die Organisatoren: Hannes Grabau und Angelika Strub.
 

Eröffnet wird das Festival am Brooksdamm von Peter Vollmer, der am Freitag und Sonnabend, 21. und 22. August, jeweils ab 20.30 Uhr mit seinem Programm „Vibratoren schnarchen nicht“ auf der Batavia-Bühne stehen wird. „Pikanter Titel, aber seriöse Unterhaltung“, versprach Grabau. Vollmer beschäftigt sich mit dem immer aktuellen Thema Beziehungen und ergründet, wie Einparkhilfen, Sexspielzeug und Müllschlucker Männer überflüssig machen. Die Karten kosten 18 Euro.

Ein Abend für Frau und Mann, für Hirn und Zwerchfell

Um Dessous und knappe Bademode dreht es sich bei Kerim Pamuk – allerdings mit anderem Hintergrund. „Burka und Bikini – Kabarett oriental“ lautet der Titel seines aktuellen Programms, in dem er sich die Fragen stellt, wie Bikini und Burka zusammenpassen oder warum deutsche Beamte und Salafisten Brüder im Geiste seien. Oder wie es der Künstler selbst ausdrückt: „Ein Abend für Frau und Mann, für Hirn und Zwerchfell.“

Straub geriet ins Schwärmen als sie Bernd Lafrenz ankündigte: „Der ist total amüsant und ich bin gespannt, wie er die Kampfszenen darstellen wird.“ Lafrenz feierte im vergangenem Jahr mit „Romeo und Julia“ Premiere auf der Batavia und kommt in diesem Jahr mit „Macbeth“ zurück. Die Besonderheit seiner Darstellung der Shakespeare-Stücke: Er steht alleine auf der Bühne und übernimmt alle Rollen.

Sebastian Schnoy wird am Sonntag, 8. November, um 19.30 Uhr als letzter Künstler auf der Bühne stehen. In seinem Programm „Von Stauffenberg zu Guttenberg – der Adel patzt immer kurz vor Schluss“ dreht sich alles um die Blaublüter. Schnoy begibt sich auf die Suche nach den ersten „Von und Zus“ und endet mit Schwedens Kronprinzessin Victoria in einer Stripbar.

Folgende Künstler werden im Rahmen des 22. Kleinkunstfestivals auf der Batavia auftreten: Freitag und Sonnabend, 21. und 22.August, jeweils um 20.30 Uhr, Comedian Peter Vollmer mit dem Programm „Vibratoren schnarchen nicht“; Freitag, 28. August, 20.30 Uhr, Anne Haentjens „Lieder und Songs von Meeren und Küsten“; Sonnabend und Montag, 5. und 7. September, um 20 Uhr Alma Hoppe, „Schluss mit lustig – Leichen sterben nie“; Freitag, 18. September, 20.30 Uhr, Stella’s Morgenstern, „Beautiful Songs – New Israeli Folk“; Freitag, 25. September, 20.30 Uhr, Comedian Axel Burkhardt, „Ursache und Nebenwirkung“; Sonnabend, 26. September, 20.30 Uhr, Kerim Pamuk, „Burka und Bikini – Kabarett oriental“; Sonnabend, 3. Oktober, 20.30 Uhr, Bernd Lafrenz mit seiner Ein-Mann-Shakespeare-Darbietung „Macbeth“; Sonnabend und Sonntag, 7. und. 8. November, 20.30und 19.30 Uhr, Sebastian Schnoy, „Von Staufenberg zu Guttenberg – der Adel patzt immer kurz vor Schluss“. Karten gibt es an Bord der Batavia oder unter Telefon 04103-85836. baf www.batavia-wedel.de
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