zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

23. September 2017 | 04:16 Uhr

Verstärkung für Frauenhaus-Vorstand

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Unterstützung Zwei Aktivposten neu besetzt / Spenden ermöglichen Autokauf / Wunsch nach größeren Zufluchts-Kapazitäten

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2017 | 15:27 Uhr

Tatkräftige Unterstützung für Träger- und Förderverein des Frauenhauses Wedel: Anke Stöckl und Astrid Knillmann verstärken das Team um Jutta Stropahl, Margit Ravn, Ute Tautz und Nina Schilling. „Wir sind froh, dass wir die Posten besetzen konnten“, so Stropahl. Stöckl und Knillmann haben sich mit Netzwerkarbeit, Steigerung der öffentlichen Wahrnehmung sowie Werben um Förderer und Unterstützer gleich die ersten Themen auf die Agenda gesetzt.

Nicht nur personell, auch in puncto Mobilität und Autonomie hat das Frauenhaus gewonnen. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen Ende 2016 hatte der Verein den Wunsch geäußert, Hilfe bei der Anschaffung eines Fahrzeugs zu erhalten. Tatsächlich ist dies nur wenige Monate später bereits im Einsatz. Sichere Fahrten für Frauen, die sich nicht öffentlich zeigen können, Ausflüge, Gespräche, die in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich sind: Schutzbedürftige wie auch Frauenhaus-Mitarbeiterinnen profitieren auf vielerlei Art von dem gebrauchten Wagen, der über Spenden finanziert wurde.

Neben der Freude über die neuen Entwicklungen stehen indes auch alte Probleme: Mit den 15 Plätzen hat das Haus deutlich weniger Kapazitäten als benötigt. „Unser Traum wäre ein großes Haus, wo auch nicht vier, sondern vielleicht nur zwei Frauen in einem Zimmer unterkommen würden und es vielleicht auch Familienzimmer gibt“, sagt Ravn.

Laut Schilling ist zudem der notorisch schwierige Wohnungsmarkt für die Zeit nach dem Frauenhaus zunehmend ein Hemmnis. Sie appelliert daher auch an die Stadt, diese Schwierigkeiten bei der aktiven Wohnungsvermittlung weiter mit im Auge zu behalten.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen